Film-Preis

Rees: Wahrsmannshof erhält Filmpreis für Klima-Projekt

Sie begleiteten das Projekt (v.re.): Theaterpädagogin Silja Böhling-Buhl, Tuve von Bremen und die pädagogische Mitarbeiterin Sylke Döringhoff. 

Sie begleiteten das Projekt (v.re.): Theaterpädagogin Silja Böhling-Buhl, Tuve von Bremen und die pädagogische Mitarbeiterin Sylke Döringhoff. 

Foto: Thorsten Lindekamp / Funke Foto Services GmbH

Rees  Der Wahrsmannshof hat im Rahmen eines Klima-Projektes mit 14 Kindern einen Filmpreis gewonnen. Für den ersten Platz gab's 400 Euro.

Premiere für den Wahrsmannshof in Rees: Für einen eingereichten Kurzfilm zum Thema Klimaschutz, erstellt von 14 Mädchen und Jungen in den Herbstferien, gab's für das Natur- und Umweltbildungszentrum einen ersten Platz. "Das kam total überraschend", freut sich Projektleiter Tuve von Bremen. Immerhin erhielt das Team für den 1. Platz beim internationalen Wettbewerb "Climatecprojcet" 400 Euro.

"Auf der Suche nach dem Klima" hießt das Filmprojekt konkret, für das sich die Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren für eine Woche auf die Suche machten - und zwar noch wirklich im Wahrsmannshof, nicht digital. "Das hat gerade noch gepasst, bevor die Infektionszahlen wieder nach oben schnellten und es wieder in den Lockdown ging", sagt Tuve von Bremen.

Theaterpädagogin leitetet die 14 Kinder an

Dass das Projekt so erfolgreich ist und den Kindern unendlich viel Spaß bereitet hatte, lag in erster Linie an der Theaterpädagogin Silja Böhling-Buhl von der Theater- und Kulturwerkstatt in Haldern. Sie hatte nicht nur die Leitung des Projektes, sondern die Idee für die Hauptfigur des Films, die Handpuppe CO2. Die war traurig, meint die Pädagogin, weil sie von den Menschen für den Klimawandel verantwortlich gemacht wird.

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In szenischen Kollagen, sprich einer Reise mit einer Zeitmaschine in die "gute alte Zeit" der Großeltern und einem Besuch eines Biohofes, wurde auch erarbeitet, wie der Klimawandel zu bremsen ist. "Dabei sind unter anderem drei kurze Trickfilme entstanden, die sich mit den Klimakillern Land- und Forstwirtschaft, Industrie und Energieverbrauch beschäftigen", erklärt der Projektleiter.

Vom Preisgeld sollen Bäume gepflanzt werden

Erstaunlich gut sind die maximal fünf Minuten langen Kurzfilme allemal. "Die Kinder haben nicht nur die Bäume selbst gezeichnet, die rund um einen Hof stehen und fallen, weil die Menschen immer mehr von allem brauchen, besonders Geld", erzählt Silja Böhling-Buhl. Die Mädchen und Jungen kommentieren ihren Beitrag auch, der so erfolgreich beim Wettbewerb "Der Klimawandel vor der Haustür" abgeschnitten hat. Eingereicht werden konnten da Artikel, Fotos und Fotoserien, sowie Grafiken und Videos. Von Bremen: "Immerhin gab's 102 Beiträge aus 19 Nationen."

Fest steht wohl schon, was mit dem Geld gemacht werden soll. Die Kinder wollen dafür Bäume pflanzen. Wo genau, steht noch nicht fest, aber in der Region. Der Filmbeitrag ist übrigens auch unter www.wahrsmannshof.de zu finden.

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