Hundekot

Reeser Stadtrat stimmt für den Test mit neuen Kotbeuteln

Der Leiter des Bauhof Rees Andreas Böing zeigt die neuen Hundebeutel, die bislang an einer Station ausgegeben werden.

Der Leiter des Bauhof Rees Andreas Böing zeigt die neuen Hundebeutel, die bislang an einer Station ausgegeben werden.

Foto: Thorsten Lindekamp / Funke Foto Services GmbH

Rees.  Papier statt Plastik - die ersten Reaktionen auf die neuen Hundekotbeutel fallen in Rees gemischt aus. Der Papierbeutel sei umständlich.

Die Stadt Rees startet einen Versuch mit biologisch schnell abbaubaren Hundekotbeuteln. Auf Vorschlag der Jungen Union soll geprüft werden, ob alle Ausgabestationen mit diesen Papierbeutel ausgestattet werden können, um entsprechend Plastiktüten zu vermeiden. Bürgermeister Christoph Gerwers sagte, dass die Stadt Rees jährlich 200.000 Plastiktüten ausgeben: „Das ist eine enorme Anzahl.“

Nicht nur positive Rückmeldungen

Bereits vor dem eigentlichen Ratsbeschluss hat der Bauhof an einer Hunde-Station die neuen Beutel ausgeteilt und man habe nicht nur positive Rückmeldungen erhalten. „Die Reaktionen waren sehr unterschiedlich“, so Gerwers. So wurde bemängelt, dass man die neuen Papiertüten nicht mehr so leicht in die Jackentasche stecken können und auch das Auflesen der Hundehinterlassenschaften sei durch das System komplizierter.

Was würde eine Umstellung auf die neuen Kotbeutel kosten?

Die Verwaltung prüft jetzt, was eine Umstellung auf die neuen Beutel kosten würde und ob sie auch von den Hundehaltern angenommen werden. Im Stadtrat hieß es, dass es vor allem darauf ankomme, dass die Hundehalter ihre Tüten ordentlich entsorgen und nicht in die Landschaft werfen.

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