Photovoltaik

Reeser Umweltausschuss tagt erneut zu Photovoltaik

Es soll neuere nicht reflektierende Photovoltaik-Anlagen geben. Sind diese auch geeignet für die historische Innenstadt von Rees? Darüber berät der nächste Umweltausschuss.

Es soll neuere nicht reflektierende Photovoltaik-Anlagen geben. Sind diese auch geeignet für die historische Innenstadt von Rees? Darüber berät der nächste Umweltausschuss.

Foto: Caroline Seidel / dpa

Rees.   In Sachen Photovoltiak-Anlagen im historischen Stadtkern Rees kommt wieder Bewegung. Das Thema steht erneut beim Bauausschuss an.

In Sachen Photovoltiak-Anlagen im historischen Stadtkern kommt wieder Bewegung. Wie bekannt hatte die CDU einen entsprechenden Antrag gestellt, diesen aber zurückgezogen, nachdem der Gestaltungsbeirat der Stadt sich einhellig dagegen ausgesprochen hatte. Der Meinung dieses Fachgremiums hatte sich die Verwaltung jüngst ebenfalls angeschossen, dennoch angekündigt, das Thema weiter verfolgen zu wollen. Ziel ist es, der Energiesparverordnung zu entsprechen. Sie sieht einen Anteil von 15 Prozent durch regenerative Energien vor.

Zwischenzeitlich hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eine weitergehende Information zum nicht reflektierendem Solarglas vorgelegt. Darin wird ein Solar-Modul mit nicht reflektierendem Solarglas vorgestellt, das zudem den Vorteil hat, dass es einen sehr hohen solaren Transmissionsgrad besitzt und zu den Hochleistungsgläsern in der Photovoltaik zählt.

„Die Verwaltung wird den Vorschlag der Grünen-Fraktion fachlich prüfen“, heißt es in der aktuellen Vorlage für den Ausschuss für Umwelt, Planung, Bau und Vergabe, der am 27. Juni, ab 17 Uhr im Rathaus tagt. Danach sollen die Informationen zu diesen Produkten erneut dem Gestaltungsbeirat vorgelegt werden.

Die frühere Entscheidung soll überdacht werden

„Der Gestaltungsbeirat wird gebeten, seine frühere Entscheidung mit Blick auf eine evtl. nicht reflektierende Photovoltaikanlage zu überdenken“, heißt es wörtlich. Danach soll diese Empfehlung erneut im Fachausschuss (am 12. September) auf die Tagesordnung kommen. Der Rat wird dann am 19. September eine endgültige Entscheidung treffen.

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