Kinderbetreuung

Stadt Isselburg legt kalkulierte Kosten für die VHTS vor

Von den Grundschülern der Grundschule in Anholt besuchen 20 die VHTS.

Von den Grundschülern der Grundschule in Anholt besuchen 20 die VHTS.

Foto: Konrad Flintrop / FUNKE Foto Services

Die Stadt Isselburg hat der Politik die kalkulierten Ausgaben im Bereich der verlässlichen Halbtagsschule vorgelegt. Stadt muss bezuschussen.

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Isselburg. Der Fachbereich 2 der Isselburger Stadtverwaltung hat der Politik ein neues Zahlenwerk vorgelegt. In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Schule, Sport, Kultur und Soziales hat Dina Deckers die Vorkalkulation der Betreuungsträger für die Betriebskosten der verlässlichen Halbtagsschulen (VHTS) an den städtischen Grundschulen für das Schuljahr 2019/20 vorgestellt.

Immerhin: „Die aktuelle Vorkalkulation ist dieses Mal 6000 Euro niedriger ausgefallen, als die Kalkulation des Vorjahres“, so Deckers. Erstmalig konnten zudem in die Vorkalkulation die Beträge der Eltern für die Ferienbetreuung fließen.

Gegenstand der Kooperationsvereinbarung

An den städtischen Grundschulen in Isselburg werden die drei verlässlichen Halbtagsschulen bekanntlich von drei unterschiedlichen Betreuungsträgern unterhalten. In 2017 haben Schulträger, Betreuungsträger und Schulleitung erstmalig Kooperationsvereinbarungen zur Durchführung der verlässlichen Halbtagsschulen geschlossen.

Die Kooperationsvereinbarungen hat der Rat der Stadt Isselburg vor Unterzeichnung der Vertragspartner zustimmend zur Kenntnis genommen. In den Kooperationsvereinbarungen ist unter anderem vereinbart worden, dass die Träger nach Bekanntgabe der Anzahl der zum kommenden Schuljahr zu betreuenden Schüler durch den Schulträger diesem eine Vorkalkulation der Betriebskosten der VHTS vorzulegen ist. Die Kalkulation wird außerdem dem Rat zwecks Bereitstellung von Haushaltsmitteln zur Zustimmung zur Verfügung gestellt.

Alle VHTS-Plätze sind vergeben

Nach aktuellem Anmeldestand, so legte Dina Deckers dar, werden zum kommenden Schuljahr in der VHTS Anholt 20 von 20 Betreuungsplätzen in Anspruch genommen. Auch alle verfügbaren Plätze (48) der VHTS Isselburg sind vergeben. In der VHTS in Werth sind 40 Plätze vergeben. Derzeit, so teilt die Stadtverwaltung Isselburg mit, werde zudem ein Kind für die VHTS Anholt auf der Warteliste geführt.

Bei der VHTS Anholt entstehen – voraussichtlich – Kosten von 30.157,79 Euro, denen Einnahmen von 17.340 Euro gegenüberstehen. In Werth belaufen sich die Kosten für die VHTS auf 51.108,50 Euro und die Einnahmen auf 27.780 Euro. Und für die VHTS in Isselburg wird mit Kosten von 54.814 Euro und Einnahmen von 35.520 Euro kalkuliert. Somit beläuft sich der städtische Eigenanteil, um die Kosten zu decken, bei der VHTS Anholt auf 640,89 Euro, in Isselburg auf 401,96 Euro und in Werth auf 583,21 Euro.

Zahlen sind verlässlich

„Bleiben die Zahlen so?“, wollte Dr. Stefanie Krause (CDU) von Dina Deckers wissen. „Die Erfahrung zeigt, dass die Vorkalkulation verlässlich ist“, so Deckers. Mehr noch. Am Ende würde es meist sogar weniger Ausgaben geben. Außerdem wollte Krause wissen, wie weit denn der Ausbau der VHTS am Standort Isselburg sei. Dave Welling, Chef des Bauamtes erklärte, dass es letzte Absprachen gegeben hätte „und wir so nun hoffentlich bald mit den Ausschreibungen starten können“.

Zustimmend nahmen die Politiker einstimmig die Vorkalkulation zur Kenntnis.

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