Verkehr

A1: Ab Mittwoch auch Baustelle in Wuppertal-Langerfeld

Die Schwelmetalbrücke: Im Zuge des Ersatzbaus muss der Verkehr auf die Trasse der Gegenrichtung verschwenkt werden.

Die Schwelmetalbrücke: Im Zuge des Ersatzbaus muss der Verkehr auf die Trasse der Gegenrichtung verschwenkt werden.

Foto: Bernd Richter

Schwelm/Wupperal.  Die Autobahn A1 zwischen Hagen-West und Wuppertal-Langerfeld bekommt ihre nächste Baustelle: an der Anschlussstelle Wuppertal-Langerfeld.

Die Autobahn A 1 zwischen Hagen und Wuppertal bekommt ihre nächste Baustelle. Von Mittwoch, 28. August, bis Montag, 16. September, stehen im Bereich der Anschlussstelle Wuppertal-Langerfeld in beiden Fahrtrichtungen jeweils nur zwei von drei Fahrstreifen zur Verfügung. Grund ist die Einrichtung einer Mittelstreifenüberfahrt im Zuge der Erneuerung der Schwelmetalbrücke.

Der Ersatzbau der Schwelmetalbrücke wird mehrere Jahre dauern. Erst wird das Brückenbauwerk in Fahrtrichtung Bremen abgerissen und neu gebaut, anschließend das in Fahrtrichtung Köln. Um bei laufendem Verkehr arbeiten zu können, ist das Verschwenken der Fahrspuren auf die Trasse der Gegenrichtung nötig. Voraussetzung dafür ist die Einrichtung der Mittelstreifenüberfahrt, die nun erfolgt.

Für den Verkehr bedeutet das eine weitere Beeinträchtigung des Verkehrsflusses innerhalb weniger Kilometer. Allein zwischen den Anschlussstellen Langerfeld und Hagen-West werden aktuell die Autobahnbrücke Volmarstein und die Brücke Eichholzstraße in Gevelsberg über die A1 erneuert. An beiden Baustellen, insbesondere in Volmarstein, staut sich der Verkehr tageszeitenabhängig mitunter gewaltig.

Vollsperrung

Doch es kommt noch dicker: Wegen der Abrissarbeiten an der Brücke Eichholzstraße und dringend nötiger Arbeiten an der Baustelle in Volmarstein und an der Brücke Hengstey wird am kommenden Wochenende die A1 zwischen den Anschlussstellen Hagen-West und Autobahnkreuz Wuppertal-Nord für drei Tage vollgesperrt. Die Vollsperrung gilt von Freitag, 30. August, 18 Uhr, bis Montag, 2. September, 5 Uhr.

Auf die weiträumige Autobahn-Umfahrung über A 43, A 44 und A 45 wird seit Tagen auf der A 1 hingewiesen. Im EN-Südkreis besteht jedoch Sorge, dass die B7 bzw. frühere B7 während der Vollsperrung verstärkt als Ausweichstrecke genutzt wird. Insbesondere in Schwelm ist die Sorge groß, da dort an diesem Wochenende ohnehin viele Auswärtige zum Heimatfest mit Kirmes und Festumzug erwartet werden.

Zum Projekt

Zurück zur neuen Baustelle Schwelmetalbrücke: Bis zu 100.000 Fahrzeuge befahren die Brücke täglich. Das hat dazu geführt, dass die in den Jahren 1959/60 errichteten, inneren Teilbauwerke der Brücke aufgrund der jahrzehntelangen Belastung und der starken Beanspruchung insbesondere durch den erhöhten Schwerlastverkehr nicht mehr ausreichend tragfähig sind. Aus diesem Grund wurde die Höchstgeschwindigkeit auf der Brücke schon vor längerer Zeit reduziert. Der Schwerlastverkehr über 3,5 Tonnen wird seit einigen Jahren nur noch über die beiden äußeren, deutlich jüngeren Brückenteile geleitet.

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