Amok-Drohung

Amok-Drohung am Gymnasium in Schwelm

Umgehend schickt die Polizei des Ennepe-Ruhr-Kreises alle verfügbaren Kräfte nach Schwelm.

Umgehend schickt die Polizei des Ennepe-Ruhr-Kreises alle verfügbaren Kräfte nach Schwelm.

Foto: Bernd Richter / WP

Schwelm.  Amok-Drohung am Gymnasium in Schwelm. Nach einem anonymen Anruf ist die Polizei mit Maschinenpistolen angerückt. Dies ist der Stand der Dinge.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Unsicherheit und Angst machen sich am Donnerstagmorgen unter den Schülern, Lehrern und natürlich auch den Eltern des Märkischen Gymnasiums in Schwelm breit. Um kurz nach 8 Uhr war der Hinweis auf einen bevorstehenden Amoklauf am Gymnasium eingegangen. Laut Polizeisprecherin Sonja Wever besteht allerdings keine Gefahr.

Um 8.15 Uhr rief die Schule bei der Polizei an. Eine Frau hatte sich im Sekretariat gemeldet, und mitgeteilt, dass sie ein Gespräch belauscht habe, in dem eine Amoktat für das Gymnasium angekündigt worden war. „Sofort haben wir alle verfügbaren Kräfte zum Gymnasium geschickt, weil wir diese Sache ausgesprochen ernst nehmen“, sagt Sonja Wever, die jedoch auch deutlich macht: „Wir haben keinerlei ernsthafte Anzeichen dafür, dass eine solche Tat wirklich geplant ist.“ Dennoch fuhren zahlreich Streifenwagen am Gymnasium in Schwelm vor, die Beamten agierten mit Maschinenpistolen und in schwerer Schutzausrüstung.

Ein Amokalarm an der Schule ist nicht ausgelöst worden. Dafür haben die Anzeichen auf eine Gewalttat nicht ausgereicht. Dennoch hat die Schule entschieden, die Jungen und Mädchen alle nach Hause zu schicken, auch weil die Eindrücke durch den Polizeieinsatz sehr stark waren, wie die Polizeisprecherin sagte. Aktuell sind die Kräfte vom Gymnasium überwiegend wieder abgezogen. Die Behörde ermittelt in sämtliche Richtungen, hat dabei auch die Amokdrohungen in Hagen auf dem Schirm.

Wir werden weiter berichten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben