Umleitungen

Ennepetal: Ab Donnerstag Vollsperrungen in Oelkinghausen

ARCHIV - 18.07.2019, Sachsen, Borna: Ein Schild weist auf eine Baustelle hin. (zu dpa "Bürgerinitiativen gegen Straßenbaubeiträge bald unter einem Dach") Foto: Jan Woitas/zb/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

ARCHIV - 18.07.2019, Sachsen, Borna: Ein Schild weist auf eine Baustelle hin. (zu dpa "Bürgerinitiativen gegen Straßenbaubeiträge bald unter einem Dach") Foto: Jan Woitas/zb/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Foto: Jan Woitas / dpa

Ennepetal.  Wer durchs Gewerbegbiet Oelkinghausen will oder dort wohnt, muss sich ab Donnerstag auf Vollsperrungen in zwei Bereichen einstellen.

Es war für die Herbstferien angekündigt, nun ist es soweit: Ab Donnerstag, 17. Oktober, werden die maroden Fahrbahnen der Scharpenberger Straße und der Königsfelder Straße saniert. Der Verkehr in Oelkinghausen und im Gewerbegebiet muss sich eine Woche lang auf Umleitungen einstellen, Anwohner darauf, an bestimmten Tagen mit dem Pkw nicht mehr aufs Grundstück zu kommen bzw. davon runter. Hier alle wichtigen Informationen im Überblick:

Darum wird saniert

Risse im Straßenbelag, Schlaglöcher, abgesenkte Gullydeckel: Teile der Scharpenberger Straße und der Königsfelder Straße sind schon länger eine Rumpel-Strecke. Besonders schlimm ist es auf der „Scharpenberger“ zwischen Oelkinghauser Straße und Warthestraße und auf der „Königsfelder“ zwischen Raiffeisenmarkt und Kreuzung Scharpenberger Straße.

Die Umleitung wegen der Baustelle und Sperrung an der Kölner Straße und am Rahlenbecker Tunnel hat die Situation nicht gerade verbessert. Im Gegenteil. Monatelang rollte der komplette Durchgangsverkehr von Schwelm nach Ennepetal und umgekehrt durchs Gewerbegebiet. Die ohnehin schadhafte Fahrbahn haben darunter zusätzlich gelitten.

Die Stadtbetriebe entschieden deshalb im September, die eigentlich erst für die kommenden Jahre geplante Fahrbahnsanierung in Oelkinghausen auf die Herbstferien vorzuziehen. „Nach der Sperrung der Kölner Straße hätten wir ohnehin Ausbesserungsarbeiten machen müssen“, hatte Abteilungsleiter Tiefbau bei den Stadtbetrieben Ennepetal (SBE), Thomas Humpohl, im September erklärt. „Vom Bauablauf her ist es wirtschaftlicher, direkt den kompletten Abschnitt zu machen.“

Vollsperrungen/Umleitungen

Nötig ist die Sanierung der Fahrbahndecke. Mit den Arbeiten wird heute begonnen. Die Scharpenberger Straße ist daher ab heute zwischen der Einmündung Oelkinghauser Straße und der Einmündung Warthe Straße voll gesperrt. Eine Vollsperrung gibt es auch auf der Königsfelder Straße zwischen Raiffeisenmarkt und Kreuzung Scharpenberger Straße. Für beide Bereiche sind Umleitungen ausgeschildert.

Das müssen Anlieger wissen

Zuerst werden die Asphaltdecken der Straßen abgefräst. Danach ist für die betroffenen Anlieger beider Straßen nur noch eine eingeschränkte Erreichbarkeit ihrer Grundstücke unter Baustellenbedingungen möglich, teilte die Stadt mit

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Daran wird sich auch nichts ändern, wenn in beiden Straßen die vorbereitenden Arbeiten für das Aufbringen der neuen Asphaltschicht vorgenommen werden. Dies ist für Freitag, 18. Oktober, geplant. Auch dann müssen sich die betroffenen Anlieger auf eine eingeschränkte Erreichbarkeit ihrer Grundstücke unter Baustellenbedingungen einrichten, wie die Stadt mitteilte.

In der Königsfelder Straße wird die neue Asphaltschicht voraussichtlich am Montag, 21. Oktober, aufgebracht, in der Scharpenberger Straße am Dienstag, 22. Oktober. Die betroffenen Anlieger müssen sich darauf einstellen, dass an den jeweiligen Tagen ihre Grundstücke zwischen 6 und 18 Uhr nicht mehr erreichbar sind. Den Grund nannte die Stadt: Während der Asphaltarbeiten muss die Fahrbahn komplett gesperrt werden.

Restarbeiten, die danach noch nötig sind, sollen dann am Mittwoch, 23. Oktober erledigt werden. Die Stadt und das ausführende Bauunternehmen gehen davon aus, an diesem Tag die Baustelle auch schon räumen zu können. Der Verkehr würde danach wieder wie gehabt rollen können.

Kosten und Zeitpunkt

Laut SBE belaufen sich die Kosten für die Fahrbahnsanierung auf rund 145.000 Euro. Die Mittel werden aus dem Etat der Infrastrukturbetriebe Ennepetal (ISBE) bestritten.

Für die Herbstferien entschied man sich deshalb, weil dann der eine oder andere im Urlaub ist und weniger Verkehr auf den Straßen zu erwarten ist.

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