Unfall

Extremer Stau nach Unfall in Ennepetal

Der Sattelzug hat insgesamt fünf Fahrzeuge so ineinander geschoben, dass die Kölner Straße auf voller Breite blockiert ist.

Der Sattelzug hat insgesamt fünf Fahrzeuge so ineinander geschoben, dass die Kölner Straße auf voller Breite blockiert ist.

Foto: Polizei

Ennepetal.   Auflieger schert auf der Kreuzung am Timpen in Milspe plötzlich aus und schiebt mehrere Fahrzeuge ineinander. Eine Person wird leicht verletzt.

Ein Leichtverletzter, erheblicher Blechschaden an vier Pkw und zwei Lkw sowie extrem lange Staus: Das ist die Bilanz eines spektakulären Unfalls, der sich am Donnerstagmittag auf der Kölner Straße – der ehemaligen B7 – in Ennepetal ereignete.

Gegen 11.30 Uhr nahm das Unheil seinen Lauf: Ein 51-Jähriger aus Pirna war mit seinem Sattelzug an der Kreuzung am Timpen in Milspe aus der Heilenbecker Straße kommend nach rechts auf die Kölner Straße eingefahren. Plötzlich scherte der tonnenschwere Auflieger, der über eine selbstlenkende Hinterachse verfügt, aus bisher noch ungeklärter Ursache plötzlich aus und geriet in den Verkehr auf der gefüllten Gegenfahrbahn.

Der Auflieger prallte gegen einen weiteren Lkw sowie vier Pkw die auf der Linksabbiegerspur in Richtung Heilenbecker Tal beziehungsweise Kirchstraße sowie der Geradeausspur in Richtung Schwelm an der roten Ampel warteten. Zu den betroffenen Fahrzeugen zählte ein VW Tiguan mit Pferdeanhänger einer 20-jährigen Ennepetalerin, der auf der Linksabbiegerspur in Richtung Heilenbecker Straße an der roten Ampel stand. Im Anhänger befand sich glücklicherweise kein Tier.

Viel Arbeit den Abschleppwagen

Ebenfalls beschädigt wurden bei dem Unfall ein Kleintransporter der Marke Renault eines 61-jährigen Radevormwalders, der Opel einer 38-Jährigen aus Köln, ein weiterer Opel einer 31-jährigen Ennepetalerin sowie ein Renault, an dessen Steuer ein 32-Jähriger Ennepetaler saß.

Eine Person wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Alle weiteren Fahrzeuginsassen kamen zum Glück mit dem Schrecken davon. Die Fahrzeuge wurden allerdings erheblich beschädigt, waren allesamt nicht mehr fahrbereit und mussten dementsprechend abgeschleppt werden.

Fast zweieinhalb Stunden blieb die Kölner Straße zwischen der Kreuzung Bahnhof-/Friedrichstraße und der Kreuzung Timpen gesperrt. Die Polizei nahm den Unfall auf, erst nach und nach konnten die beteiligten Fahrzeuge vom Abschleppdienst aus dem Bereich abtransportiert werden. Der Stau aus Richtung Gevelsberg reichte bis zum Nirgena, auch aus Richtung Schwelm kommend mussten viele Verkehrsteilnehmer längere Wartezeiten in Kauf nehmen. „Ich habe fast eine Stunde von Gevelsberg nach Ennepetal benötigt“, sagte eine Anruferin, die sich in der Redaktion meldete.

Erst gegen 14 Uhr konnte die Unfallstelle schließlich freigegeben und die Sperrung wieder aufgehoben werden. Danach normalisierte sich der Verkehrsfluss allmählich wieder.

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