Gesundheit

Herzpatienten im Schwelmer Helios Fokus

Das neu eingerichtete Herzkatheterlabor im Schwelmer Helios kann besichtigt werden.

Das neu eingerichtete Herzkatheterlabor im Schwelmer Helios kann besichtigt werden.

Foto: Sascha Steinbach / WP

Schwelm.  Das Herzkatheterlabors im Helios Klinikum Schwelm wurde neu ausgestattet. Interessierte können die Räume am Mittwoch, 13. November, besichtigen.

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Herz-Kreislauferkrankungen sind nach wie vor die häufigsten Todesursachen in Deutschland, mehr als 50.000 Menschen sterben allein jedes Jahr an einem Herzinfarkt. Um den Menschen im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis eine noch bessere Versorgung rund um das Herz bieten zu können, hat das Katheterlabor des Helios Klinikums Schwelm nun seine bisherige Ausstattung erweitert. Interessierte können am Mittwoch, 13. November 2019 ab 18 Uhr im Rahmen einer Vortragsveranstaltung an einer Besichtigung teilnehmen.

Seit 2015 sind rund 500 Quadratmeter, aufgeteilt auf zwei helle und freundliche Untersuchungsräume nebst zwei Aufwachräumen, im Klinikum Schwelm speziell für Behandlungen von Herzpatienten ausgestattet.

Moderne und verbesserte Verfahren

Mit der Erweiterung der bisherigen Ausstattung erfährt der Bereich nun eine Ausweitung der invasiven Kardiologie: „Wir können nun Katheterablationen durchführen, bei der wir überzählige oder krankhafte Leitungsbahnen und Erregungsherde veröden. Dadurch können bestimmte Formen von Herzrhythmusstörungen dauerhaft beseitigt werden, bei denen Medikamente nicht wirken. Am häufigsten wird die Ablation beispielsweise bei Vorhofflimmern eingesetzt“, erklärt Dr. Ulrich Müschenborn, der Chefarzt der Medizinischen Klinik, der mit Dr. Ulrich Fahrenkrog, Leiter des Herzkatheterlabors, und den Oberärzten der Medizinischen Klinik Markus Wiemer, Raphael Pyka und Mohammad Al Natour für die ärztliche Betreuung der Herzpatienten zuständig ist.

Das Katheterlabor verfügt nun über zwei vollausgestattete Herzkathetermessplätze, an denen invasive diagnostische und therapeutische Verfahren einschließlich des intravaskulären Ultraschalls (IVUS) und Rotablationen zur Behandlung von Patienten mit akuten und chronischen Herzerkrankungen durchgeführt werden können.

Auch die grafische Auflösung hat sich mit der neuen Ausstattung verbessert, sodass die Darstellung der zu behandelnden Gefäße besser und deutlicher auf den Monitoren sichtbar ist. Durch die detailreichen Bilder können so auch kleinste Herzgefäße ideal behandelt werden. „Mit diesen Neuerungen wird uns eine Patientenversorgung auf höchstem Niveau ermöglichst. So sind Herzpatienten bei uns in den besten Händen und können dank modernster Verfahren zur Diagnostik und Therapie optimal versorgt werden“, erläutert Dr. Ulrich Müschenborn.

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