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Kein Fördergeld für Freibad-Umbau in Gevelsberg

Gevelsberg muss die Freibadsanierung allein zahlen.

Gevelsberg muss die Freibadsanierung allein zahlen.

Foto: Laura Dicke

Gevelsberg.  Für die Sanierung des Freibads in Gevelsberg wird es keine Fördermittel des Bundes geben. Acht Millionen Euro sind dafür veranschlagt.

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Dämpfer für die Gevelsberger Fördergeld-Meister: Die viele Millionen Euro teure Sanierung des Freibads fand keine Berücksichtigung im Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Dies teilte Bürgermeister Claus Jacobi den Stadträten in deren jüngster Sitzung mit.

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hatte im vergangenen Jahr die deutschen Kommunen dazu aufgerufen, sich an dem Projekt zu beteiligen, für das im Bundeshaushalt des vergangenen Jahres insgesamt 100 Millionen Euro eingestellt waren. Von den 1300 Bewerbungen entschied sich die Jury dazu, 186 zu berücksichtigen – Gevelsberg nicht.

Acht Millionen Euro Umbaukosten

„Tja, so ist das mit den Bundesprogrammen, da muss man auch mal damit rechnen, dass man nicht berücksichtigt wird“, sagte Claus Jacobi und weiter: „Wir haben allerdings ausreichend Mittel in unserem Haushalt veranschlagt, so dass wir nicht auf das Geld vom Bund angewiesen sind.“

Acht Millionen Euro sind für die Sanierung im kommenden Jahr eingeplant, ist die Entwurfsplanung abgeschlossen, werden die Zahlen konkretisiert. Noch Ende Januar kalkulierte die Stadt mit einer Investition von 4,7 Millionen Euro. Würde das Bundesgeld in Höhe von 45 Prozent des Gesamtprojekts fließen, wäre diese Kostensteigerung nahezu egalisiert gewesen.

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