Asyl

Schwelm: Zahl der Flüchtlinge geht weiter zurück

Kinder in einem Flüchtlingscamp. Auf der Flucht vor Krieg oder Not sind Betroffene auch in Schwelm untergekommen.

Kinder in einem Flüchtlingscamp. Auf der Flucht vor Krieg oder Not sind Betroffene auch in Schwelm untergekommen.

Schwelm  Die Zahl der Flüchtlinge im laufenden Verfahren in Schwelm ist weiter rückläufig. Dies geht aus aktuellen Angaben der Stadt hervor.

In der Kreisstadt ist die Zahl der Flüchtlinge im laufenden Asylverfahren weiter rückläufig. Stand 30. November 2020 waren bei der Stadt 123 Personen gemeldet, auf die das zutrifft.

Dies geht aus den Angaben der Stadtverwaltung zur aktuellen Entwicklung im Asylbereich hervor. Die Informationen werden dem Sozialausschuss der Stadt Schwelm in dessen Sitzung am 27. Januar zur Kenntnisnahme vorgelegt Stichtagserhebung ist immer am 31.12. (Ausnahme 2020), und die Zahlen stellen sich wie folgt dar: 2020: 123 Flüchtlinge (davon 64 geduldet); 2019: 143 Personen (66 geduldet); 2018: 162 Personen (94); 2017: 214 Personen (73); 2016: 357 Personen (87); 2015: 530 Personen (37); 2014: 146 Personen (26); 2013: 91 Personen (16).

Hierbei handele es sich ausschließlich um die Flüchtlinge, deren Asylverfahren noch läuft bzw. die geduldet sind. Das stellte die Stadtverwaltung klar. In Schwelm würden darüberhinaus auch Flüchtlinge mit abgeschlossenem Asylverfahren bzw. für die ein subsidiärer Schutz gilt, wie beispielsweise Kriegsflüchtlinge, leben. Zahlen dazu konnte die Verwaltung noch nicht nennen.

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Häufigstes Herkunftsland bei den Ende November 2020 in Schwelm lebenden Flüchtlingen im laufenden Asylverfahren ist der Iran (11x), gefolgt vom Irak (10x), Tadschikistan (9x), Afghanistan und die Russische Föderation (je 8x). Es folgen Ghana und Nigeria (je 7x) sowie Albanien, China und Pakistan (je 6x). Die übrigen Asylbewerber und Geduldeten kommen u.a. aus Armenien, Bangladesch, Burundi, Libanon, Marokko, Mongolei, Serbien und Somalia.

Von den 123 Ende November in Schwelm registrierten Flüchtlinge ist der überwiegende Teil (78 Personen) zwischen 18 und 65 Jahre alt. 20 Personen sind jünger als sechs Jahre, 5 Personen im Alter zwischen 6 und 10 Jahren und 15 Personen im Alter zwischen 11 und 17 Jahren. Fünf Flüchtlinge sind älter als 65 Jahre.

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