Stadtfete

Stadtfete: In Ennepetal ist doch etwas los

Es geht doch!

Es geht doch!

Foto: Angelika Trapp

Ennepetal.   Ein großes Musikprogramm, viel für Kinder, eine riesige Essensauswahl und ein verkaufsoffener Sonntag machen „Ennepetal Mittendrin“ zum Erfolg.

War das gleich zu Beginn schon lecker: Das Café Kartenberg hatte eine 60 x 40 Zentimeter große Höhlenschnitten-Torte, gefüllt mit Himbeer-Mascarpone, eigens zur Stadtfete „Ennepetal mittendrin“ gefertigt – und die schnitt Bürgermeisterin Imke Heymann zur Eröffnung vor der Bühne an und verteilte die köstlichen Stücke an die Besucher. Diese „süße“ Idee hatten Lena Siegel und Anke Lohmann von der Kluterthöhle und Freizeit GmbH & Co. KG., die die Stadtfete mit Ronja Ebner organisierten. Der Auftakt für zwei tolle Tage im Herzen der Stadt.

Musik liegt in der Luft

Imke Heymann sagte, es heiße immer, dass in Ennepetal nichts los sei. Nun könne man eines Besseren belehrt werden. Und in der City war gehörig was los. Viel Musik erfreute die Besucher. Die Bigband der Musikschule läute musikalisch die Stadtfete ein. Kinderkarussell, Kletterturm, viele Magenfüller, von Würstchen bis hin zu Saumagen, Klutertkäse und gutem Wein waren auf dem Marktplatz zu finden. Das Team der Feuerwehr bot Cocktails an.

Am Samstagabend sorgte die heimische Band „Partyinferno“ für ausgelassene Stimmung bei den 600 Besuchern. In der Spiel-Pause erfreuten die Jongleure vom Loher Nocken die Gäste. Generell lief an beiden Tagen ein buntes Programm für die ganze Familie. Etwa 50 Aussteller reihten sich vom Marktplatz bis zum Sparkassenvorplatz auf.

Musik gab es noch von der Jazz-Walking Band „Mobile Affairs“, von der Stadt- und Feuerwehrkapelle, vom „Heart Choir“ sowie von der Big Band der Freiwilligen Feuerwehr Schwelm.

Großes Kinderprogramm

Auf der kleinen Bühne vor der Klutert-Apotheke erfreute die Musikschule der Stadt mit Darbietungen und Kuchen. Da sangen auch Karin Böcker-Flender und Birgit Hünneke zusammen „The Rose“ und „Calm after the Storm“. Der 13-jährige Nachwuchszauberer Juri Bioly verblüffte mit Tricks, Fabian Stumpf stellte seine private Musikschule vor. Beim Heimatverein Milspe hatten Kinder am Bungee-Trampolin oder im Spielmobil der Evangelischen Stiftung Loher Nocken ihren Spaß. Neu war, dass der Fachbereich Jugend und Soziales anlässlich des Weltkindertags auf dem Sparkassenvorplatz ein große Programm anbot. Der Kinderschutzbund hatte zudem zahlreiche Aktionen auf die Beine gestellt. Für Unterhaltung der jungen Besucher war also bestens gesorgt.

Ergänzt wurde das Stadtfest durch eine Autoshow. Die Grünen präsentierten vor ihrer Geschäftstelle E-Autos.

Der ökumenische Gottesdienst am Sonntag war gut besucht. Das Thema lautete „Schon mal ‘nen Engel gesehen?“ Sogar drei: Anke Lohmann, Lena Siegel, Ronja Ebner, die als Organisationsteam nicht müde wurden, zwei Tage ständig hin und herzuflitzen und die alles bestens im Griff hatten.

„Es ist super gelaufen, alle sind zufrieden: Aussteller und Besucher. Wir haben uns sehr gefreut, dass auch auf der kleinen Bühne viel los war“, zog Anke Lohmann mit ihrem Team ein positives Fazit der Feten-Tage.

„Verkaufsoffener Sonntag“ hieß es gestern und auch da zeigten die Besucher, was die Bürgermeisterin eingangs forderte: In Ennepetal ist doch etwas los.

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