Weihnachten in Rüttenscheid

Advent in Rüttenscheid: Wintermarkt als Treffpunkt im Dorf

Der Rüttenscheider Wintermarkt ist in diesem Jahr vom 12. bis zum 22. Dezember geöffnet. Auch in diesem Jahr wird es ein Karussell geben.

Der Rüttenscheider Wintermarkt ist in diesem Jahr vom 12. bis zum 22. Dezember geöffnet. Auch in diesem Jahr wird es ein Karussell geben.

Foto: Kerstin Kokoska

Essen-Rüttenscheid.  Warten auf den Wintermarkt: Ab dem 12. Dezember wird der Parkplatz am Rüttenscheider Stern zum Treffpunkt – mit Buden, Karussell und Gastrozelt.

Im Advent kommt der Nikolaus nach Rüttenscheid, der Weihnachtsmann - und außerdem der Oberbürgermeister, der den Wintermarkt eröffnen wird.

Den Auftakt macht naturgemäß an diesem Freitag, 6. Dezember, der Nikolaus, der um 15.30 Uhr seine Tour am Café Kötter (Annastraße/ Ecke Rü) startet. „Er wird vom Knecht Ruprecht begleitet“, sagt Rolf Krane von der Interessengemeinschaft Rüttenscheid (IGR). „Und er trägt eine Original-Mitra.“ Also die klassische Kopfbedeckung der Bischöfe, die ihn als Heiligen Nikolaus, einst Bischof von Myra, ausweist. Er werde die Rüttenscheider Straße entlangziehen und gegen 18 Uhr in der Villa Rü eintreffen, wo er von zahlreichen Kindern erwartet wird. Kindergärten und Schulen sind längst per Flyer informiert worden.

Von Honig bis Holzspielzeug, von Keramik bis Kunsthandwerk

Knapp eine Woche später, am Donnerstag, 12. Dezember, wird der Wintermarkt am Rüttenscheider Stern um 13 Uhr eröffnet – von Oberbürgermeister Thomas Kufen. In den rund 20 Hütten können letzte Geschenke, Mode, Schmuck, Wohnaccessoires, Honig und Holzspielzeug, Keramik und Kunsthandwerk gekauft werden; im Gastronomiezelt bewirten Simon Heidenreich („Die Eule“ und Stefan Romberg („Mittendrinn“) die Gäste. Das Angebot gehe über typische Weihnachtsmarkt-Schmankerl wie Backfisch und Poffertjes hinaus, sagt Rolf Krane.

„Hier treffen sich alle, die früher in der Ego-Bar waren“

Ohnehin sei das, was dort seit 2002 allwinterlich auf dem Parkplatz am Stern aufgebaut werde, kein klassischer Weihnachtsmarkt, betont der IGR-Chef. Entstanden als winterlicher Treffpunkt für das „Dorf Rüttenscheid“, habe sich der Markt bis heute einen eigenen Charakter und eine große Anziehungskraft bewahrt. „Hier geht es um das Gemeinschaftsgefühl“, sagt Krane.

Es gebe viele Stammkunden: Rüttenscheider und solche, die aus dem Stadtteil weggezogen sind und im Advent gern zurückkehren. Kurz gesagt: Im Gastronomiezelt treffe man eigentlich alle, „die früher in der Ego-Bar waren“. Und den Weihnachtsmann, der am Sonntag, 15. Dezember, von 15 bis 18 Uhr zu Gast ist und Kindern Gedichte und Geschichten vorliest. Parallel ist in Rüttenscheid von 13 bis 18 Uhr Verkaufsoffener Sonntag, was dem Wintermarkt zusätzlichen Zulauf bescheren dürfte.

Der Markt läuft in diesem Jahr bis einschließlich 22. Dezember, so dass anders als im Vorjahr zwei Sonntage in seine Laufzeit fallen. Dadurch werde sich die Besucherschaft noch besser verteilen, glaubt Krane. Natürlich zählt der rastlose IGR-Chef selbst zu den Stammgästen auf dem Wintermarkt, schaut sich um, plaudert – und prüft schon mal, ob abends pünktlich die Musik abgedreht wird.

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