Informationstag

„Ältere Menschen wollen ihren Alltag gestalten“

„Ältere Menschen wollen ihren Alltag gestalten“.

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Foto: FotoPool

Essen-Borbeck.  Im Bahnhof Borbeck findet am heutigen Freitag der siebte Informationstag für Senioren statt.

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Am heutigen Freitag stehen am und im Borbecker Bahnhof die älteren Bürger im Mittelpunkt: Der „Arbeitskreis Senioren Borbeck, Bochold, Bergeborbeck“ lädt von 9.30 bis 12.30 Uhr zum siebten Informationstag ein. Kirstin Siemes von der Awo-Seniorenbegegnungsstätte „Wilhelm-Heine-Haus“ weiß mehr über das Angebot.

Frau Siemes, Ihr Informationstag für Senioren hat schon Tradition.

Kirstin Siemes: Ja, und die Nachfrage ist weiterhin groß. Viele ältere Menschen haben Informationslücken. Bei einigen ist es schon zehn nach zwölf, bis sie sich endlich damit beschäftigen, was im Alter alles auf sie zukommt. Andere bereiten sich früh vor. Wir wollen beiden helfen.

Das Info-Angebot ist umfangreich.

Siemes: Wir haben alles, was die Senioren beschäftigt: Pflegehilfe, Hörakustik, Unterkunft, Hausnotruf, Begleitdienste, Besuchsdienste, Vorsorgevollmachten, Patientenverfügung. Auch Grün und Gruga ist vor Ort mit dem Thema Bestattung, über das natürlich keiner gerne redet. Und wir haben bei allen Teilnehmern einen besonderen Anspruch.

Der wäre?

Siemes: Wir wollen Information vor Ort bieten. Für die älteren Menschen ist der Stadtteil der Lebensraum. In dem bewegen sie sich. In dem wollen sie die entsprechenden Angebote nutzen können. Hier wollen sie ihren Alltag gestalten.

Sie bieten den Senioren nicht nur Angebote, Sie hören auch zu.

Siemes: Das stimmt. Wir stellen immer einen Wunschtisch auf. Dort sitzt dann auch unser Seniorenbeauftragter. Dem können die älteren Menschen berichten, wo sie Missstände sehen und wo etwas geändert werden sollte. Das leiten wir dann weiter und manchmal tut sich was.

Fallen Ihnen spontan Borbecker Missstände ein, die über den Wunschtisch gemeldet wurden?

Siemes: Es sind oftmals kleine Sachen, die, wenn sie verändert werden, eine große Wirkung haben. Da gibt es zum Beispiel immer wieder Bürgersteige, die uns gemeldet werden. Die werden dann abgesenkt und die Menschen sind glücklich, weil sie besser durchs Leben kommen.

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