Tarifverhandlungen

Bierproduktion wird gedrosselt: Streik bei Stauder in Essen

Die Stauder-Brauerei in Altenessen.

Die Stauder-Brauerei in Altenessen.

Foto: André Hirtz

Essen.   Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten ruft die Beschäftigten der Stauder-Brauerei in Essen erstmals zu einem Warnstreik am Freitag auf.

Die Beschäftigten der Essener Stauder-Brauerei sind am Freitag zu einem mehrstündigen Warnstreik aufgerufen. Die Bier-Produktion wird gedrosselt. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) will mit dem Warnstreik den Druck in den Tarifverhandlungen erhöhen, die seit Anfang 2019 laufen. Die Gespräche wurden nach zwei Verhandlungsrunden ohne Ergebnis vertagt. Die Gewerkschaft fordert 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt.

Weitere Warnstreiks sind nicht ausgeschlossen

„Nach zwei Verhandlungen sind wir weit davon entfernt, ein Tarifergebnis zu erzielen. Die Kolleginnen und Kollegen sind über das letzte Angebot der Arbeitgeberseite zu Recht empört“, sagt Adnan Kandemir, Gewerkschaftssekretär bei der NGG-Region Ruhrgebiet.

Die Tarifverhandlungen für die rheinisch-westfälischen Brauereien, zu denen auch die Stauder-Brauerei gehört, werden am Freitag, 29. März, fortgeführt. Bis dahin schließt die Gewerkschaft NGG weitere Warnstreiks nicht aus.

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