Schwarzlichttheater

Die „Schwarze Raben“ aus Essen-Borbeck suchen Nachwuchs

Das Schwarzlichttheater Borbeck: hinten von links: Martina Lisseck und Elke Einig; mittlere Reihe von links: Gerti Döring, Sonja Döring, Frank Dellbrügge und Petra Schwarz; vorne von links: Elke Köhler, Renate Schulz und Susanne Wientges.

Das Schwarzlichttheater Borbeck: hinten von links: Martina Lisseck und Elke Einig; mittlere Reihe von links: Gerti Döring, Sonja Döring, Frank Dellbrügge und Petra Schwarz; vorne von links: Elke Köhler, Renate Schulz und Susanne Wientges.

Foto: TSr

Essen-Borbeck.  Das Schwarzlichttheater „Schwarze Raben“ aus Borbeck hat im 30. Jahr seines Bestehens Nachwuchssorgen. Deshalb sucht es neue Mitspieler.

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Die „Schwarzen Raben“ aus Borbeck spielen seit 29 Jahren Schwarzlichttheater, vornehmlich im Großraum Borbeck mit dem Schwerpunkt in der Aula des Mädchengymnasiums, Fürstäbtissinstraße 52. Nun droht aber der letzte Vorhang zu fallen, weil den „Raben“ der Nachwuchs ausgeht.

Im Rahmen der Borbecker Buch- und Kulturtage wurde die Theatergruppe schon häufig vom Kulturbüro eingeladen. Weitere Auftritte erfolgten auch im Velberter Jugend- und Kulturzentrum Bilo oder auch – sehr erfolgreich – im Katakombentheater im Girardet Haus.

Entstanden ist das Theater aus einem Eltern-Workshop in Essen-Borbeck

Entstanden ist das Laientheater vor 29 Jahren aus einem Eltern-Workshop im evangelischen Kindergarten an der Schloßstraße. Zu den beiden verbliebenen Gründungsmitgliedern Martina Lisseck und Elke Einig konnten im Laufe der Jahre immer wieder neue Mitspieler aus dem Freundes- und Bekanntenkreis gewonnen werden. Im kommenden Jahr steht nun die Feier des 30-jährigen Bestehens an, was allerdings stark gefährdet ist, da sich kaum Nachwuchs finden lässt für den unentgeltlichen Einsatz, Kinder, Jugendliche und Senioren mit ein wenig spannender Theaterkunst zu unterhalten. „Unsere Kunst liegt darin, dass durch die Magie des Schwarzlichtes alles Schwarze nicht zu sehen ist auf der Bühne, selbst nicht die bis zu zehn Akteure, die sich frei auf der Bühne bewegen“, beschreibt Martina Lisseck das Besondere am Schwarzlichttheater. „Lediglich die Gegenstände und Requisiten, die den erzählten Geschichten voller Leuchtkraft das Leben erwecken, sind nur – wie von magischer Hand – zu erkennen.“

Sämtliche Requisiten, die für die unterschiedlichen Kindergeschichten erforderlich sind, werden im Rahmen der regelmäßigen monatlichen Treffen in Eigenregie hergestellt und mit den entsprechenden Leuchteffekten versehen. „Also ist irgendeine handwerkliche, malerische oder ähnliche künstlerische Begabung nicht von Nachteil“, sagt die Schauspielerin weiter. Folglich werden Mütter, Väter oder generell Interessierte gesucht, die sich der Theaterkunst des Schwarzlichttheaters anschließen möchten, um mit den „Schwarzen Raben“ gemeinsam die Faszination an die eigenen Kinder oder alle davon Faszinierten weiterzugeben.

Letzte Aufführung des Jahres im Mädchengymnasium Borbeck

Am Samstag, 23. November, führen die Schwarzen Raben um 15.30 Uhr in der Aula des Mädchengymnasiums zwei Geschichten auf. Der Nachmittag beginnt mit einer Einführung in die Magie des Schwarzlichttheaters: „Das Geheimnis des blauen Lichts“. Anschließend sind die beiden Dinosaurier „Strippenhals und Donnerfuß“ zu erleben, die voreinander die Furcht verlieren. Anschließend zeigt das Theater, wie die Geschenke zu den Kindern kommen, wenn der Weihnachtsmann einmal krank wird. Dann muss sich die „Weihnachtsfrau“ alleine um alles kümmern. Beide kurzweiligen Geschichten dauern jeweils etwa 25 Minuten, um die Aufnahmefähigkeit der Kinder nicht zu sehr zu strapazieren.

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