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Corona Essen: Jetzt 17 Todesfälle und wieder mehr Kranke

Virologe zum Coronavirus: Risikogruppe muss geschützt werden

Essen, 19.03.2020: Prof. Dr. Ulf Dittmer, Virologe an der Uniklinik Essen, beantwortet Fragen zur aktuellen Lage und erklärt, wie weit die Impfstoffentwicklung ist.

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Essen.  Corona in Essen: Alle Entwicklungen zu den Auswirkungen des Coronavirus auf die Stadtgesellschaft und die Wirtschaft in Essen im Newsblog.

Das Coronavirus hat Auswirkungen auf jeden und alles in Essen - in unserem Newsblog fassen wir die aktuellen Entwicklungen zusammen und bieten Ihnen Links zu weiterführenden Texten.

• Eine weitere Person ist in Essen im Zusammenhang mit Corona gestorben. Insgesamt sind es nun 17 Todesfälle.

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Die Entwicklungen am Dienstag, 7. April:

Von gestern (06.04.) auf heute (07.04.) gibt es nach Beprobungen 17 weitere positive Corona-Fälle in Essen. Von insgesamt 4.334 beprobten Personen sind 532 an dem Coronavirus erkrankt. Aktuell sind es 296 Essenerinnen und Essener.

In 3.398 Fällen fiel ein Testergebnis negativ aus. 219 Personen sind nach einer Corona-Erkrankung wieder genesen.

Montag Nachmittag hat es einen weiteren Todesfall gegeben. Eine 89-jährige Essenerin mit erheblichen Vorerkrankungen ist in Verbindung mit dem Coronavirus im Universitätsklinikum Essen verstorben. Die Zahl der Todesfälle ist damit auf 17 gestiegen.

Die Entwicklungen am Montag, 6. April

Schon am Wochenende musste die Stadt Essen weitere Todesfälle vermelden, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. Am Montagnachmittag verließ die stätische Pressestelle dann die nächste traurige Nachricht. Fünf weitere Menschen sind gestorben. In Essen sind damit bisher insgesamt 16 Personen in Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung verstorben.

Außerdem verzeichnete die Stadt wieder mehr neue Corona-Fälle. „Von Sonntag auf Montag gab es einen leichten Anstieg an Erkrankungsfällen mit dem Coronavirus in Essen“, heißt es in einer Mitteilung. Demnach sind 26 weitere Essener – und damit insgesamt 297 Personen – aktuell an dem Virus erkrankt. Von 4.111 beprobten Personen sind seit der Erkrankungswelle insgesamt 515 an dem Virus erkrankt. 205 Essener sind nach einer Erkrankung wieder genesen.Fünf weitere Essener sind wegen des Coronavirus gestorben.

Fünf weitere Essener sind wegen des Coronavirus gestorben

Die Folgen des Coronavirus nicht überlebt hat ein 92-jähriger Palliativ-Patient, der am späten Sonntagnachmittag im Universitätsklinikum Essen verstorben ist. Zwei weitere Bewohnerinnen und Bewohner des Caritas-Stift Lambertus sind ebenfalls Sonntag im Universitätsklinikum verstorben, ein 82-jähriger Bewohner sowie eine 90-jährige Bewohnerin.

Im Marienhospital Altenessen ist ein 63-jähriger Essener verstorben. Aufgrund seines akuten Krankheitszustandes wurde der Patient im Krankenhaus auf das Coronavirus getestet. Der Test fiel positiv aus. Der Gesundheitszustand hat sich aufgrund der Vorerkrankungen so schnell verschlechtert, dass der Patient Sonntagabend verstarb. Am Montagvormittag ist außerdem eine 100-jährige Bewohnerin aus dem Lambertus-Stift in der Uniklinik verstorben.Die von Erkrankungen am häufigsten betroffene Altersgruppe bleibt in Essen auch weiterhin die der 50- bis 70-Jährigen (173 Fälle). Danach folgen die Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen (146 Fälle) sowie die der über 70-Jährigen (115 Fälle).

Die Entwicklungen am Sonntag, 5. April

18 Uhr: Die Stadt meldet am Sonntag zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung in Essen. Damit steigt die Gesamtzahl der Toten auf elf.

Eine weitere Bewohnerin im Caritas-Stift Lambertus in Rellinghausen ist verstorben. Die 91-jährirge Essenerin wurde bereits in der Einrichtung palliativ behandelt. Insgesamt ist es in diesem Heim der dritte Todesfall in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

Im Evangelischen Krankenhaus Essen-Werden ist in der Nacht zu Sonntag eine 87-Jährige Bewohnerin der Kaiser-Otto-Residenz in Steele verstorben. Die Bewohnerin ist eine von insgesamt 16 Bewohnerinnen und Bewohnern des betreuten Wohnbereichs der Einrichtung, die in der vergangenen Woche positiv auf das Corona-Virus getestet wurde.

Mehr als 4000 Essener wurden bisher beprobt

Seit Samstag gibt es in Essen 23 neue bestätigte Erkrankungen an dem Coronavirus nach einer Beprobung. Insgesamt wurden bisher 4030 Essener auf das Virus beprobt. Aktuell sind davon 297 Personen erkrankt. Bei 3186 Beprobungen fiel ein Testergebnis negativ aus. Weitere Ergebnisse stehen aus. 204 Personen sind nach einer Erkrankung wieder genesen.

Die Entwicklungen am Samstag, 4. April

9.44. Uhr Die Stadt meldet zwei weitere Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung. Im Evangelischen Krankenhaus Werden ist Freitagmittag ein 86-jähriger Essener gestorben. Einen weiteren Todesfall gab es im Caritas-Stift Lambertus in Rellinghausen: Eine 82-jährige Bewohnerin war ebenfalls an dem Virus erkrankt und ist nach Angaben der Stadt aufgrund ihrer Vorerkrankungen in dem Heim gestorben. Damit gibt es neun Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung.

Aktuell sind laut Stadt 279 Personen an dem Virus erkrankt (Stand Freitagabend). Seit Beginn der Erkrankungswelle sind es 476. 188 Essenerinnen und Essener sind nach einer Erkrankung an dem Virus wieder genesen. Aktuell befinden sich 772 Essenerinnen und Essener in einer häuslichen Quarantäne.

Die Entwicklungen am Freitag, 3. April 2020

15.23 Uhr: Unsere Fotografen waren auch in dieser Woche überall in Essen unterwegs und haben beeindruckende Bilder der Geisterstadt Essen gemacht. In einer Facebook-Diashow können Sie die Bilder sehen.

15.09 Uhr: Die Stadt meldet: Die Zahl der gemeldeten, akuten Infektionen bleibt stabil - sie ist am Freitag wieder leicht gestiegen auf 279. Vorher, am Donnerstagabend, lag sie noch bei 264. Vor einer Woche lag sie jedoch deutlich über 300. Die Details: Seit Beginn der Erkrankungswelle Ende Februar / Anfang März gibt es in Essen insgesamt 455 Menschen mit einer Corona-Infektion. Sieben Personen sind in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung verstorben. 169 Esserinnen und Essener sind, Stand Freitag, nach dem Virus-Infekt wieder genesen.

14.27 Uhr: Die Tücken der Statistik - der ständige Blick auf die Zahlen zeigt, dass die statistische Darstellung eigentlich immer nur einen Teil der Wahrheit abbildet. Dazu haben wir auch mit einem Experten der Uni Duisburg-Essen gesprochen. Die ganze Betrachtung zum Thema „Tücken der Statistik“ lesen Sie hier.

14 Uhr: Diverse Abteilungen der Essener Universitätsmedizin arbeiten an verschiedenen Fragestellungen zum Coronavirus. Die hauseigene Epidemiologie etwa, will die gesammelten Daten des Essener Gesundheitsamtes auswerten, um mehr über das Virus und seine Verbreitung zu lernen. Und im Labor erhoffen sich die Mediziner Lösungen auf die Frage nach einem Impfstoff zu finden. Große Hoffnungen setzt man an der Uniklinik als Teil mulitzentrischer Studien vor allem in zwei Versuche. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

8.51 Uhr: Die neuesten Zahlen für Essen: „Aktuell sind 264 Essenerinnen und Essener betroffen“, teilt die Verwaltung mit. 169 Esserinnen und Essener sind nach dem Virus-Infekt wieder genesen. Aktuell befinden sich 815 Personen in einer angeordneten häuslichen Quarantäne.

6 Uhr: Die Stadt kündigt an, am Wochenende – Start der Osterferien, das Wetter soll schön werden – Teile der Parkflächen rund um den Baldeneysee zu sperren, um zu verhindern, dass das Ausflugsziel im Essener Süden stark bevölkert wird. Verstärkt werden auch die Kontrollen. Das alles dient als Testlauf für die Ostertage. Die Einzelheiten stehen hier.

Die Entwicklungen am Donnerstag, 2. April 2020

13.30 Uhr: Um sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, sind insbesondere eine gute Händehygiene, richtiges Husten und Niesen sowie Abstand zu anderen Personen wichtig. Als zusätzlicher Schutz kann ein Mund-Nasen-Schutz dienen.

Daher haben die Stadt Essen und die Feuerwehr Essen bereits Anfang März eine einfache Näh-und Pflegeanleitung für eine Alternative veröffentlicht. Diese ist neben Deutsch ab sofort auch in weiteren Sprachen verfügbar: Auf www.essen.de/mundschutz_naehen können Interessierte die Anleitung für den Behelfs-Mund-Nasen-Schutz in arabischer, englischer, persischer und türkischer Sprache downloaden.

12.33 Uhr: Essener Landwirte verzeichnen einen höheren Umsatz im Hofladen-Verkauf. „Wir spüren wie auch der Lebensmittel-Einzelhandel, dass die Leute mehr zu Hause sind und kochen“, sagt Landwirt Nikolas Weber vom Oberschuirshof.“ Die Landwirte in Essen erreicht außerdem eine große Zahl von Anfragen von interessierten Erntehelfern. Doch der Bedarf ist bei den Bauern vor Ort bislang offenbar geringer als in anderen Teilen des Landes NRW. Mehr dazu lesen Sie hier.

8.40 Uhr: Für Familien im Stress gibt es ab sofort ein neues Beratungsangebot. Die Telefon-Hotline ist besetzt mit Psychologen, Sozialpädagogen und Psychotherapeuten. Sie berät Eltern, die von der Corona-Situation allmählich oder akut überfordert sind.

Die Telefon-Hotline ist täglich von Montag bis Freitag erreichbar unter 0201/8851033 zwischen 9 und 16 Uhr. Hinter dem Angebot stehen die Essener Familien- und Erziehungsberatungsstellen und die Schulberatungsstelle (Schulpsychologen).

8.31 Uhr: In Essen sind im Moment offiziell 268 Bürger am Corona-Virus erkrankt. Das ist die Zahl der derzeit bestätigten, akuten Infektionen. Am Vortag waren es drei mehr - das heißt, diese Summe ist weiter leicht rückläufig. Das heißt aber nicht, dass der Virus in Essen eingedämmt ist: Die Zahl der Neuinfektionen ist der Vernehmen nach in etwa gleichbleibend - der Rückgang der Zahl der aktuell Infizierten ergibt sich aus der wachsenden Zahl von Genesungen. So waren oder sind seit 1. März in Essen 421 Menschen erkrankt, davon sind 154 wieder genesen; sieben Todesfälle gibt es zu beklagen.

„Weitere 200 Test-Ergebnisse stehen noch aus“, heißt es nach aktuellem Stand. Derzeit gibt es die meisten Kranken in der Gruppe der Menschen zwischen 50 und 60 Jahren (97 Fälle) und in der Gruppe der Menschen über 70 Jahre (95 Fälle).

Die Entwicklungen am Mittwoch, 1. April

15.30 Uhr. Im Essener Uniklinikum sind zwei weitere Franzosen angekommen, die lebensgefährlich am Coronavirus erkrankt sind und denen in ihrer Heimat mangels einer ausreichenden Anzahl von Intensivbetten nicht geholfen werden kann. Insgesamt befinden sich nun acht Franzosen und zwei Italiener im Uniklinikum in Behandlung.

12 Uhr: Die Stadt will Bewohner von zehn Essener Altenheimen vorsorglich auf das Corona-Virus testen. Das kündigt Gesundheits-Dezernent Peter Renzel an. Es sollen Abstriche genommen werden sowohl von Senioren, die gesund sind, als auch von solchen mit leichten Erkältungs-Symptomen. Die Stadt verspricht sich von dem Test neue Erkenntnisse über den Weg der Infektionsketten. Mehr dazu lesen Sie hier.

So verteilen sich die Corona-Fälle auf die Stadtbezirke in Essen

Ein Blick in die Stadtbezirke zeigt, dass sich die Zahl der Corona-Fälle in Essen recht ungleich verteilt. Die meisten bestätigten Infektionen (79) gibt es weiterhin im Stadtbezirk II (Bergerhausen und Rüttenscheid). Allerdings wurden hier noch am 29. März 95 Fälle registriert. Ein deutlicher Rückgang also. Nach offiziellen Angaben leben im Stadtbezirk II 55.187 Menschen. Hier geht es zur Karte mit der Verteilung der Corona-Fälle in den Essener Stadtbezirken.

Eine Allgemeinmedizinerin aus Rüttenscheid will ihre Patienten mit einer umfunktionierten Schnorchel-Maske behandeln, wenn ihre FFP3-Masken aufgebraucht sind. Andernorts werden solche Masken gar schon als Bauteil eines Beatmungsgeräts verwendet. Was sich Dr Ilka Reick ausgedacht hat, lesen Sie hier.

+++ Die Entwicklungen am Dienstag, 31. März +++

Dienstag, 31. März, 15.18 Uhr: Bislang sieht die Stadt davon ab, den Bürgern das Tragen eines Mundschutzes generell vorzuschreiben. Das erklärte Gesundheits-Dezernent Peter Renzel in einem Gespräch mit unserer Redaktion. Das ganze Interview steht hier.

Schon über 3000 Essener Firmen haben Kurzarbeit angemeldet. Hier stehen die Einzelheiten.

Dienstag, 31. März, 8.49 Uhr: In Essen sind derzeit 296 Personen am Corona-Virus infiziert. Damit bleibt die Zahl weiter unter 300. Der bislang höchste Wert wurde am Freitag, 27. März, erreicht mit 349 Infektionen. Die Zahl der Genesungen liegt am Dienstag, 31. März, auf einem neuen Höchststand - bei 111. Diese Zahlen nannten Essens Gesundheitsdezernent Peter Renzel und Stadt-Sprecherin Silke Lenz am Dienstagmorgen gegenüber unserer Redaktion. Die Zahl der bestätigten Infektionen ist leicht gesunken wegen der Genesungen.

Für eine Entwarnung angesichts sinkender Fallzahlen sei es jedoch deutlich zu früh, mahnte Renzel: „Das Thema wird uns weiter intensiv die nächsten Wochen begleiten, und wenn jetzt die Maßnahmen zurückgenommen werden würden, hätten wir schnell eine exponentiell steigende Kurve.“

Im Fokus der Anstrengungen der Stadt stehen derzeit die pflegebedürftigen Bewohner von Altenheimen. Wie berichtet, sind mittlerweile zwei Heime (Kaiser-Otto-Residenz, Steele; Lambertus-Heim, Rellinghausen) isoliert worden, um die Zahl der Infizierten in den Einrichtungen einzudämmen.

Das ganze Interview mit Peter Renzel lesen Sie hier.

Die Entwicklungen am Montag, 30. März

18.30 Uhr. Die Stadt hat Zahlen genannt zu den Verstößen gegen das Kontaktverbot. Bisher hat das Ordnungsamt 71 Verfahren eingeleitet, am Wochenende waren es insgesamt 50. Dabei ging es laut Stadt hauptsächlich um Ansammlungen im öffentlichen Raum, um aufgelöste Feierlichkeiten, um den Verzehr von Speisen in einem Umkreis von unter 50 Metern vom Imbissbetrieb und mehrfach auch um die Nutzung von Spiel- und Bolzplätzen.

18 Uhr. Es hat einen weiteren Todesfall nach einer Infizierung mit dem Coronavirus gegeben. Ein 84-jähriger Bewohner aus dem Caritas-Stift Lambertus ist am Freitag 27. März mit akuter Atemnot in das Universitätsklinikum Essen eingeliefert worden. Zuvor war bei ihm das Virus festgestellt worden Aufgrund seiner Vorerkrankungen hat sich der Gesundheitszustand innerhalb kurzer Zeit verschlechtert, „so dass ein palliatives Therapiekonzept abgestimmt wurde“, so die Stadt. Das heißt, es wurden keine Versuche einer Heilung mehr unternommen. Im Laufe des Vormittags ist der Patient verstorben. Er ist der siebte Corona-Tote in Essen.

Stand 18 Uhr sind 292 Essenerinnen und Essener positiv auf das Coronavirus getestet worden. Insgesamt beprobt wurden in Essen 3.068 Personen. Bei 2.367 Beprobten fiel ein Testergebnis negativ aus. 110 Personen sind nach einer Corona-Erkrankung wieder genesen, sieben Personen sind in Zusammenhang mit einer Corona-Infizierung verstorben. Aktuell ist bei 1.009 Essenerinnen und Essenern eine häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt wurden in Essen bisher 2.447 häusliche Quarantänen angeordnet, 1.438 konnten inzwischen wieder aufgehoben werden.

10 Uhr: Die Anzahl der an Corona Erkrankten liegt aktuell bei 317. Das sind elf weniger als am Sonntag. Die Zahl der Genesungen liegt bei 76.

Die Entwicklungen am Sonntag, 29. März

Sonntag, 17 Uhr: Die Stadt hat die Coronazahlen nochmals aktualisiert. So sind zu diesem Zeitpunkt 328 Personen an dem Coronavirus erkrankt. Am Mittag hatte die Stadt noch von 320 Erkrankten gesprochen. 54 sind nach einer Erkrankung wieder genesen. 2903 Essenerinnen und Essener wurden bislang beprobt. Bei 2260 fiel das Testergebnis negativ aus. Aktuell befinden sich 1077 Personen in einer angeordneten Quarantäne.

Neue Fälle gibt es vor allem in der Kaiser-Otto-Residenz. Dort sind 15 Senioren erkrankt. Hier mehr dazu

Sonntag, 16 Uhr: Zwei weitere schwerkranke Franzosen sind in Essen eingetroffen. Sie werden ebenfalls im Uniklinikum behandelt. Das sagt der zuständige Chefarzt.

Sonntag, 12 Uhr: Der Essener Reiseveranstalter Comtour musste wegen der Corona-Krise Insolvenz anmelden. Hier mehr dazu

Samstag, 19 Uhr: Nach einem Rückgang von Freitag auf Samstag ist die Anzahl an Corona-Erkrankungen in Essen doch wieder leicht angestiegen. Am Samstagabend waren insgesamt 321 Essener positiv auf das Coronavirus getestet. Insgesamt wurden Stand heute 2834 Personen beprobt. Bei 2173 fiel ein Testergebnis negativ aus. 50 Personen sind nach einer Corona-Erkrankung wieder genesen. Aktuell befinden sich 1198 Essenerinnen und Essener in einer angeordneten Quarantäne.

Samstag, 16 Uhr: Die Anträge für Soforthilfen für Soloselbstständige und Unternehmer scheinen schnell bewilligt. Der Einzelhändler Ralf Noreikat, der den US-Verkauf in der Innenstadt berichtet, dass sein Antrag binnen 18 Stunden bewilligt wurde.

Samstag, 15.30 Uhr: In Essen gibt es einen kurzfristigen Rückgang an positiv getesteten Corona-Fällen. Das meldet die Stadt am Samstagnachmittag. So gibt es aktuell 309 am Coronavirus erkrankte Essener. Offensichtlich gab es weniger Neuinfektionen. Dafür sind mittlerweile 46 Betroffene wieder genesen. Weitere Beprobungsergebnisse stehen aber noch aus. Am Freitagabend hatte die Stadt noch von insgesamt über 324 Erkrankungen berichtet.

2811 Personen wurden bisher beprobt, in 2095 Fällen fiel ein Test negativ aus. Bei 1.182 Personen ist derzeit eine häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt wurde seit Ende Februar/Anfang März bei 2.293 Personen eine häusliche Quarantäne angeordnet, 1.111 konnten aus einer Quarantäne inzwischen wieder entlassen werden.

Samstag, 11 Uhr: Auf dem Flughafen Essen-Mülheim sind am Mittag zwei schwer erkrankte Franzosen in einem Militärhubschrauber gelandet. Sie wurden von Straßburg ans Uniklinikum verlegt. Das Elsass in Frankreich gilt momentan als Epizentrum der Corona-Erkrankungen in Frankreich. Es sollen noch zwei weitere Patienten aus Frankreich nach Essen gebracht werden.

Freitag, 21.45 Uhr: Am Freitagabend meldete die Stadt, dass 324 Essenerinnen und Essener an dem Coronavirus erkrankt sind. Beprobt wurden mittlerweile insgesamt 2693 Personen. Davon fiel bei 2049 das Testergebnis negativ aus. 26 Personen sind nach einer Corona-Erkrankung wieder gesund. Bei 1513 Essenerinnen und Essenern ist eine häusliche Quarantäne angeordnet. 782 Personen konnten zwischenzeitlich aus einer angeordneten Quarantäne wieder entlassen werden.

20.30 Uhr: Zugespitzte Lage im Lambertus-Seniorenheim. Dort sind 141 Personen beprobt worden: 29 Bewohner und mindestens sechs Mitarbeiter sind mit dem Coronavirus infiziert. Hier mehr dazu

19.30 Uhr. Im Uniklinikum Essen wird in den nächsten Tagen mit der Ankunft von zwei schwer erkrankten Menschen aus Norditalien und von vier ebenfalls Todkranken aus Frankreich gerechnet, die alle mit dem Coronavirus infiziert sind. Die Essener Universitätsmedizin beteiligt sich damit an einer Rettungsaktion des Landes NRW.

Die vermutlich älteren Patienten müssten ohne diese Hilfe voraussichtlich sterben, da Italien und Frankreich über nicht genügend Intensiv-Betten mit Beatmungsgeräten verfügen und die dortigen Gesundheitssysteme in einigen Regionen wegen der Vielzahl an Corona-Fällen bereits vor dem Kollaps stehen. „Zurzeit haben wir hier noch den nötigen Platz“, hieß es auf Anfrage aus dem Uniklinikum. Insgesamt sollen zehn italienische Patienten auf Intensivstationen in ganz NRW verteilt werden, den Transport übernimmt die Luftwaffe. Die vier Menschen aus Frankreich kommen direkt nach Essen.

Weil es in der Region Essen (noch) vergleichsweise wenige Schwerstkranke gibt, ist diese Hilfe möglich.

Freitag, 27. März, 8.55 Uhr: Die Stadt meldet 15 weitere bestätigte Infizierungen. Das bedeutet, dass im Stadtgebiet jetzt 298 Bürger an Corona erkrankt sind. Die Stadt berichtet am Freitagmorgen: 1.378 Essenerinnen und Essener sind aktuell in einer angeordneten häuslichen Quarantäne. 789 Personen konnten aus einer Quarantäne bereits wieder entlassen werden. 25 an dem Coronavirus Erkrankte sind mittlerweile wieder genesen.

In der Altersgruppe der 50- bis 70-jährigen gibt es die meisten Erkrankungen. Die am zweithäufigsten betroffene Altersgruppe sind die 30- bis 50-jährigen. Die Altersgruppen 18 bis 30 Jahre sowie über 70 Jahre folgen auf Platz 3.

Die Entwicklungen von Donnerstag, 26. März

20.15 Uhr: Während die Zahl der an Covid-19 erkrankten Essener weiter leicht auf 284 gestiegen ist, musste die Stadt am Donnerstagend den sechsten Todesfall vermelden: Ein 80-Jähriger Essener war in einem schlechten gesundheitlichen Zustand ins Alfried Krupp Krankenhaus in Rüttenscheid eingeliefert worden und verstarb dort. Insgesamt zählte die Stadt bis zum Donnerstagabend 284 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. 2537 Personen wurde in Essen bisher beprobt. Bei 1864 fiel ein Test negativ aus. 24 Essener sind nach einer Corona-Erkrankung wieder gesund. Weitere 2143 Menschen befinden sich in einer angeordneten häuslichen Quarantäne. 628 Personen konnten daraus bereits wieder entlassen werden.

16.00 Uhr: Stadt verteidigt Sperrung von beliebter Grünfläche. Weil sich am Haumannplatz in Essen eine größere Gruppe zum Grillen traf, hat die Stadt dort eine große Wiese gesperrt. Anwohner und Passanten sind alles andere als begeistert, davon das ein großer Teil der Grünanlage nicht mehr genutzt werden kann. Nach Angaben der Stadt handelt es sich bei der Sperrung am Haumannplatz nicht um einen Einzelfall. Eine Sprecherin verwies auf den Stadtgarten. Dort stellt sich die Situation jedoch anders da, lediglich der Spielplatz und ein Bolzplatz im südlichen Teil des Stadtgartens sind mit Flatterband umrahmt. Auf den Wiesen dürfen sich Besucher nach wie vor aufhalten. Mehr dazu lesen Sie hier.

13.03 Uhr: Unter der Corona-Krise leiden auch die Kleinsten: Kinder dürfen Freunde und Großeltern nicht mehr sehen, Geburtstagsfeiern müssen abgesagt werden. Um Geburtstagskindern trotzdem eine Freude zu machen, gibt nun ein kostenloses Angebot bei dem Essener Kindergeburtstags-Planer Funtree.

Per Videogruß bekommen die Kinder eine Nachricht von einem kostümierten Helden: Das können Superhelden-Charaktere wie Spiderman oder Ironman, Prinzessinnen aus dem Film „Frozen“ und anderen Disney-Filmen oder Protagonisten aus den Serien „Paw Patrol“ und „Peppa Wutz“ sein. Mehr dazu lesen Sie hier.

12.10 Uhr: Wegen der Corona-Hamsterkäufe anderer Menschen stehen Nachtschwestern und Schichtarbeiter mitunter vor leeren Regalen und ungeahnten Problemen. Olga Bauer ist Krankenschwester im Essener Huyssenstift – „Nachtschwester“, sagt man allgemeinhin. Denn die 42-Jährige arbeitet nur nachts. Dienstbeginn ist 20.30 Uhr, „Feierabend“ um 6.30 Uhr. Danach geht es schnurstracks nach Hause und ins Bett. Gegen 14 Uhr steht Bauer wieder auf, macht ein paar Handgriffe im Haushalt, wie sie sagt, und geht dann für gewöhnlich alles Nötige einkaufen. Seit einigen Wochen jedoch werde das immer schwerer. „Wenn wir einkaufen gehen können, dann gibt es schon längst nirgendwo mehr alles, was wir brauchen“, berichtet Bauer. Mehr dazu lesen Sie hier.

8.51 Uhr: Im Caritas-Stift Lambertus in Rellinghausen gibt es mehrere Fälle von Corona-Erkrankungen. Die Heimleitung hatte sich proaktiv bei der Bürger-Hotline gemeldet, weil Bewohner sowie Pfleger über Fieber klagten. Die betroffenen Personen wurden nun beprobt. Seit dem späten Mittwochabend (25. März) liegen erste Ergebnisse vor. Sechs Bewohner sowie eine Pflegekraft wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Alle sieben befinden sich in einer Quarantäne.

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