Grüne Hauptstadt

Der Allbau bringt mehr Grün ins Quartier

Kinder der Kita „Zauberland“ nahmen ihr Gartenhäuschen im Südostviertel symbolisch in Besitz.

Kinder der Kita „Zauberland“ nahmen ihr Gartenhäuschen im Südostviertel symbolisch in Besitz.

Foto: Knut Vahlensieck

Essen.   Die Wohnungsgesellschaft Allbau ist Sponsor der Grünen Hauptstadt. Davon profitieren nun stadtweit 21 Kindertagesstätten. Und nicht nur die.

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Die Kinder der Kita „Zauberstern“ können den Pflanzen bald beim Wachsen zusehen. Die Kindertagesstätte an der Kaiserhofstraße ist eine von stadtweit 21 Einrichtungen, die im Jahr der Grünen Hauptstadt vom Allbau gefördert werden. Die Wohnungsgesellschaft will nach den Worten von Prokurist Jochen Sander Neugierde wecken, sich mit den Themen eines lebenswerten Quartiers zu beschäftigen.

Das fängt bei den Kleinsten an. Die Kita „Zauberstern“ und vier weitere Kindertagesstätten erhalten im Rahmen des Allbau-Projektes „Kindergärtnerei“ kleine Gewächshäuser. 17 weitere Einrichtungen werden mit Hochbeeten ausgestattet. In Workshops sollen die Kinder unter fachkundiger Leitung lernen, wie mit relativ geringem Aufwand ein grüner Garten entsteht, in dem Tomaten, Mais und Sonnenblumen wachsen. Von der Umweltschutzakademie NRW gibt es im Projekt „Essbare Kita“ Tipps für eine gesunde Ernährung. Schließlich wird ja auch geerntet.

Allbau investiert 28 Millionen Euro in Sanierung

Den offiziellen Startschuss gab der Allbau in seinem Quartier im Südostviertel. 28 Millionen Euro steckt das Wohnungsunternehmen dort in die energetische Sanierung von rund 600 Wohnungen. Die ersten Fassaden werden gerade gedämmt.

Auch in einem der grünen Innenhöfe tut sich was. In den kommenden Monaten entsteht dort ein „Energie-Natur-Spielplatz“. Ökologisch, natürlich, mit einem Kletterturm und Mauern, die sich mit Korkbausteinen erweitern lassen. Viel mehr will Wolfgang Telöken, beim Allbau zuständig fürs Grüne, noch nicht verraten. Nur soviel: Das Thema erneuerbare Energie wird spielerisch erschlossen: Ein Kinderkarussell wird Strom erzeugen.

Nicht Kindern, sondern Erwachsene sind die Zielgruppe bei einem Gemeinschaftsgarten, der auf einer Freifläche am Schettersbusch in Schonnebeck entstehen soll. Gespräche darüber werden bereits geführt, sagt Wolfgang Telöken. Es wäre Essens elfter Gemeinschaftsgarten.

Grünplaner Robert Schmidt war Gründervater

Für den Allbau wäre es ein weiterer Baustein bei seinem Engagement für die Grüne Hauptstadt. Zwischen 200 000 und 300 000 Euro lässt sich die städtische beherrschte Wohnungsgesellschaft dieses kosten.

Der Allbau sieht sich darin in einer fast einhundert Jahre langen Tradition. Denn zu den Gründungsvätern des Allbau im Jahre 1919 zählte kein geringerer als Robert Schmidt. Auf den Stadtplaner und ersten Verbandsdirektor des Siedlungsverbandes Ruhrkohlebezirk, dem heutigen Regionalverband Ruhr, gehen die grünen Achsen zurück, die diese Stadt bis heute durchziehen und prägen.

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