Diesel-Fahrverbot

Essen soll Umweltspur bekommen - vorerst keine Fahrverbote

Die Gladbecker Straße zählt zu den am stärksten befahrenen Straßen der Stadt. Die Stickoxidbelastung lag im September bei 41,9 Mikrogramm und damit über dem zulässigen Grenzwert.

Die Gladbecker Straße zählt zu den am stärksten befahrenen Straßen der Stadt. Die Stickoxidbelastung lag im September bei 41,9 Mikrogramm und damit über dem zulässigen Grenzwert.

Foto: Foto: STEFAN AREND

Essen.  Die Stadt Essen kommt um ein Fahrverbot für Diesel und ältere Benziner herum. Stadt, Land und Umwelthilfe verständigen sich auf einen Vergleich.

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Die Stadt Essen kommt doch um ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge und ältere Benziner herum. Ein solches sieht der Vergleich nicht vor, den das Land NRW, die Stadt Essen und die Deutsche Umwelthilfe vor dem Oberverwaltungsgericht Münster getroffen haben. Wie das OVG am Donnerstag mitteilte, haben die Verhandlungspartner sich aber auf konkrete Maßnahmen zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte für Stickstoffdioxid verständigt.

Dazu gehört unter anderem die Einrichtung einer Umweltspur auf der Schützenbahn in der Innenstadt sowie eine „intelligente Ampelschaltung“ auf der Alfredstraße.

Fast 80.000 Autos wären in Essen von Fahrverbot betroffen gewesen

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hatte im November vergangenen Jahres in erster Instanz einer Klage der Deutschen Umwelthilfe stattgegeben und Fahrverbote für 18 Essener Stadtteile angeordnet. Auch auf der A40 sollten ältere Dieselfahrzeuge und Benziner nicht mehr fahren dürfen. Nach Angaben der Stadt Essen wären 52.000 Dieselfahrzeuge und 27.500 Benziner von einem Fahrverbot betroffen gewesen.

Ein ausführlicher Bericht folgt.

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