E-Scooter

Dritter Anbieter: Jetzt auch Circ-E-Scooter in Essen

Nach Lime und Tier jetzt Circ: Der dritte Anbieter von E-Scootern verteilt in Essen seine Fahrzeuge. 

Nach Lime und Tier jetzt Circ: Der dritte Anbieter von E-Scootern verteilt in Essen seine Fahrzeuge. 

Foto: Martin Spletter

Essen.  Seit 18. November stellt „Circ“ orangefarbene Roller ins Essener Stadtgebiet. Nach „Lime“ und „Tier“ ist es der dritte Anbieter.

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Mit der Firma „Circ“ hat in dieser Woche der dritte Anbieter von E-Scootern seine Fahrzeuge im Essener Stadtgebiet aufgestellt. Das Berliner Unternehmen platziert seit Beginn der Woche orangefarbene Roller vor allem in der Stadtmitte, die Rede ist von einer Anzahl „im dreistelligen Bereich“. Langfristig will „Circ“ rund 600 Fahrzeuge in Essen platzieren.

Seit August gibt es E-Scooter in Essen

Den Anfang machte im August die Firma „Lime“ mit seinen weiß-grünen E-Scootern; es folgte im Oktober der Anbieter „Tier“ mit rund 100 mintfarbenen Rollern. Beide Anbieter sprechen davon, langfristig jeweils rund 1.000 Fahrzeuge platzieren zu wollen. Seit dieser Woche stehen auch orangefarbene Roller in Essen: „Circ“ wirbt damit, besonders nachhaltige Fahrzeuge einzusetzen – die Akkus der „Circ“-Flotte seien austauschbar. Außerdem verfügt die neueste Generation der „Circ“-Roller, die in Essen erstmals eingesetzt würden, über „einen Geschwindigkeitsmesser, verbesserte Bremsleistung und ein ergonomisches Design“.

Wie alle E-Scooter, die frei im Stadtgebiet herumstehen, werden auch „Circ“-Roller über eine App auf dem Smartphone aktiviert.

November-Wetter sei kein Problem, findet „Circ“

Ist Mitte November denn ein günstiger Zeitpunkt, E-Scooter aufzustellen? „Auf jeden Fall“, sagt „Circ“-Sprecher Marco Lietz; „Elektroroller sind eine ernstzunehmende Alternative bei der Mobilität, auch bei Regen und Kälte.“ Darüber hinaus könnte der Anbieter auf Knopfdruck die gesamte Flotte stilllegen, falls Schnee fällt, um somit Unfälle zu vermeiden. „Dann sind die Roller nicht mehr buchbar.“

Derzeit mehr Sperrzonen für E-Scooter in der Essener City als sonst

Wegen des Weihnachtsmarktes gelten derzeit ausgeweitete Sperrzonen für die Benutzung – der Willy-Brandt-Platz ist zum Beispiel derzeit nicht befahrbar, auch die Westseite des Kennedyplatzes (Café Extrablatt) ist nicht, wie sonst üblich, freigegeben für Radler oder E-Scooter-Benutzer.

Die Stadt gibt an, dass es nach den drei Anbietern Lime, Tier und Circ derzeit keine weiteren ernsthaften Interessenten für E-Scooter in Essen gibt. „Weitere Gespräche mit anderen Firmen gibt es derzeit nicht“, erklärt Stadt-Sprecher Patrick Opierzynski. „Deshalb bleibt es zunächst bei den drei Anbietern.“

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