Entsorgungsbetriebe

EBE schenkt ehrenamtlichen Helfern Reinigungskarren

Die EBE übergab am Montag Abfall-Sammelkarren an Ehrenamtliche.

Die EBE übergab am Montag Abfall-Sammelkarren an Ehrenamtliche.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Essen.   Sie halten ihr Viertel sauber, indem sie regelmäßig Müll sammeln. Dafür sagen die Entsorgungsbetriebe Essen den freiwilligen Helfern jetzt danke.

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Es ist eine Geste und ein Dankeschön für all jene Menschen, die sich ehrenamtlich um die Sauberkeit der Stadt kümmern: Die Entsorgungsbetriebe Essen, EBE, haben diesen Initiativen jetzt jeweils eine stabile Reinigungskarre und einige gute Greifer geschenkt. So will die EBE deren „wertvolle Arbeit honorieren und unterstützen“, wie das Unternehmen am Montag bei der symbolischen Übergabe der insgesamt elf Karren mitteilte.

Mittlerweile seien in der Stadt zahlreiche freie Initiativen oder auch feste Formationen regelmäßig in ihren Vierteln unterwegs. Meist ehrenamtlich sammeln sie in ihrem Stadtteil Müll auf. Die EBE pflegt nach eigenem Bekunden mit vielen Gruppen eine gute Zusammenarbeit. Einige davon, etwa die Helfer um Johannes Hüttemann in Altendorf oder der Borbecker Bürger- und Verkehrsverein, haben sich bereits eigene Sammelkarren gebastelt oder organisiert. „Mit der Reinigungskarre und den passenden Greifern dazu wollen wir ihnen noch mehr direkte Hilfe geben“, sagte Uwe Unterseher-Herold, Sprecher der EBE-Geschäftsführung. „Wir möchten damit auch ein positives Zeichen für die setzen, die sich für die Lebensqualität in ihrer Stadt zum Wohle aller einbringen. Das ist nicht selbstverständlich“, ergänzte Stephan Tschentscher, EBE-Geschäftsführer der operativen Bereiche.

Schon länger unterstützt die EBE solche dauerhaft bestehenden Gruppen, indem sie ihnen spezielle „Partnersäcke“ zur Verfügung stellt. Diese werden von den Sammlern bei ihren Streifzügen durch den Stadtteil gefüllt und dürfen nach Verabredung im Viertel platziert werden: Die EBE entsorgt diese Säcke dann kostenfrei. „Je mehr Menschen sich mit Essen und seiner Sauberkeit beschäftigen, umso besser für den öffentlichen Raum“, fasst Anja Wuschof, die Leiterin der EBE-Straßenreinigung zusammen. Denn eines sei klar: „Es beeinflusst ja unser aller Wohlbefinden, wenn unsere Umgebung ordentlich aussieht.“

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