Blaulicht

Feuer in Essener Appartement-Anlage: Eine Person verletzt

      Die Feuerwehr Essen-Katernberg setzte Drehleitern ein, um am Mittwoch um kurz nach 17.30 Uhr das Feuer in der Straße Schonnebeckhöfe zu bekämpfen.

      Die Feuerwehr Essen-Katernberg setzte Drehleitern ein, um am Mittwoch um kurz nach 17.30 Uhr das Feuer in der Straße Schonnebeckhöfe zu bekämpfen.

Foto: Justin Brosch / anc-news

Essen.  In einer Appartement-Anlage in Essen-Katernberg ist Mittwochnachmittag ein Feuer ausgebrochen. Eine Person, wohl der Verursacher, wurde verletzt.

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In einer Appartement-Anlage auf der Straße Schonnebeckhöfe in Essen-Katernberg ist Mittwochnachmittag gegen 17.32 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Wie Feuerwehr-Sprecher Mike Filzen mitteilt, ist eine Person verletzt worden. Offenbar handelt es sich um den Verursacher des Wohnungsbrandes.

Als zwei Löschzüge der Essener Feuerwehr, unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr Katernberg, mit zwei Drehleiterwagen an der Einsatzstelle eintrafen, schlugen bereits Flammen aus dem Fenster. Der Wohnungsinhaber habe sich selbst ins Freie retten können. Andere Bewohner der Wohnanlage seien wegen der starken Rauchentwicklung jedoch auf die Hilfe der Feuerwehrleute angewiesen gewesen. „Wir haben mehrere Personen mit Hilfe spezieller Fluchthauben ins Freie gebracht“, berichtet Filzen. Das Feuer sei schnell unter Kontrolle gewesen.

Feuerwehr funktioniert Wagen der Straßenbahn 107 in Wärmeraum für Evakuierte um

Das Objekt befindet sich in Höhe der Hausnummer 218 nicht weit entfernt vom Unesco-Welterbe Zollverein. Es handele sich um eine relativ neue, jedoch sehr verwinkelt gebaute Wohnanlage, heißt es. Während des Feuerwehreinsatzes musste die Straße Schonnebeckhöfe für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.

Um die evakuierten Personen betreuen zu können, stoppte die Feuerwehr kurzerhand eine Straßenbahn der Linie 107 (Ziel Katernberg Hanielstraße) und funktionierte sie angesichts der Temperaturen um den Nullpunkt in einen provisorischen Aufenthaltsraum um. Vier Erwachsene und ein Kind nutzten dieses Provisorium zum Aufwärmen.

„Die Brandursache steht noch nicht fest“, berichtete Feuerwehrsprecher Mike Filzen gegen 18.30 Uhr. Die direkt über der Brandwohnung liegende Wohnung müsse wegen der starken Rauchentwicklung genau inspiziert werden.

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