Notarzt-Einsatz

Handball-Spieler bricht beim Match zusammen und stirbt

Anwesende Ärzte und Rettungssanitäter starteten umgehend die Wiederbelebung des 32-jährigen Spielers. Vergeblich: Er verstarb am Sonntagabend in einem Krankenhaus.

Anwesende Ärzte und Rettungssanitäter starteten umgehend die Wiederbelebung des 32-jährigen Spielers. Vergeblich: Er verstarb am Sonntagabend in einem Krankenhaus.

Foto: Martin Möller / FFS

Essen.  Dramatischer Zwischenfall beim Handball-Heimspiel der SG Überruhr: Ein Spieler brach ohne Fremdeinwirkung zusammen und starb tags darauf.

Zu einem dramatischen Zwischenfall ist es am Samstagabend beim Heimspiel der Handballer von SG Überruhr in der Turnhalle an der Klapperstraße gekommen: Wie der langjährige Vorsitzende Jörg Simon bestätigte, brach einer der Spieler, der 32-jährige Lars K., in der fünften Spielminute ohne jede Fremdeinwirkung auf dem Handballfeld zusammen. Am frühen Sonntagabend dann die traurige Nachricht: Die Ärzte konnten ihn nicht mehr retten, er verstarb im Krankenhaus.

Bis dahin hatten noch alle auf eine Rettung gehofft, schließlich gelang mehreren anwesenden Ärzten und Rettungssanitätern die Wiederbelebung bis zum Eintreffen eines Notarztes; der junge Sportler kam auf die Intensivstation eines Krankenhauses, wo die Ärzte bis Sonntagabend um sein Leben kämpften – am Ende vergeblich.

Das Verbandsliga-Spiel der SG Überruhr gegen den LTV Wuppertal II wurde nach dem Zwischenfall beim Spielstand von 3:2 abgebrochen, die Halle geräumt. Auch am Sonntag wurden mit Rücksicht auf die Ereignisse sämtliche Seniorenspiele abgesagt.

Update: Zweieinhalb Wochen nach dem tragischen Vorfall in der Halle ist die Todesursache noch immer ungeklärt. Die Essener Staatsanwaltschaft hat angekündigt, auf eine Obduktion zu verzichten. Die Ursache für den Tod von Lars K. wird also unklar bleiben.

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