Einzelhandel in Kettwig

Wechsel an der Spitze der Interessengemeinschaft Kettin

Catharina Schedler ist die neue Vorsitzende der Interessengemeinschaft Kettin.

Catharina Schedler ist die neue Vorsitzende der Interessengemeinschaft Kettin.

Foto: Socrates Tassos

essen-Kettwig.   Catharina Schedler ist die neue Vorsitzende der Kettwiger Interessengemeinschaft Kettin. Und Teamarbeit ist der 31-Jährigen besonders wichtig.

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Vor 25 Jahren wurde die Interessengemeinschaft Kettin gegründet – im Jubiläumsjahr steht Kettwigs Händlervertretung vor einem Neuanfang. Die Mitglieder wählten am Dienstag Catharina Schedler zur Vorsitzenden – die 31-Jährige tritt damit die Nachfolge von Gerd Kolbecher an, der „aus persönlichen Gründen nicht mehr für ein Amt kandidierte“.

Bei der jungen Kettwiger Geschäftsfrau klingelte am Tag danach pausenlos das Telefon. „Ich habe unzählige Glückwünsche bekommen und freue mich über den großen Zuspruch.“

„Mir ist wichtig, im Team zu arbeiten“

Respekt habe sie allemal vor der Aufgabe – „und mir wird besonders wichtig sein, im Team zu arbeiten. Wir wollen gemeinsam Kettwig und den Einzelhandel wieder nach vorn bringen und auch das Image von Kettin verbessern.“

Gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner Daniel Bücker leitet sie den IT-Dienstleister ViMall in der Kettwiger Altstadt, ist im Stadtteil gut vernetzt und „ein richtiges Kettwiger Kind“. Im Beirat von Kettin war sie zwei Jahre lang für den Bereich Marketing zuständig und wagte jetzt den Sprung an die Spitze. 85 Mitglieder hat der Verein „und eine Neuausrichtung dringend nötig“.

Neuer Geschäftsführer ist Fabian Schulte

Dabei setzt sie auf „einen ganz engagierten Beirat“, und auf den neuen Geschäftsführer Fabian Schulte, der zum Nachfolger von Doris Krumey gewählt wurde. Kettin-Schatzmeister Wilfried Düsing legte sein Amt nieder, übernimmt aber bis zur nächsten Wahl die Aufgaben kommissarisch.

Neues Personal, aber alte Probleme. Die vorhandene Weihnachtsbeleuchtung kann nicht mehr installiert werden, „weil viele Fassaden in der Haupt- und Kirchfeldstraße saniert wurden, und die Haken für die Lichterketten fehlen. Außerdem ist ein Großteil davon schon seit langem ziemlich marode.“ Damit es in der Adventszeit im Stadtteil nicht dunkel bleibt, soll ein neues Konzept her. „Wir wollen nichts mehr zwischen den Häusern aufhängen, sondern jeweils eine Art Stern rund um die 18 Laternen.“

Enge Zusammenarbeit mit dem HVV

Ein Fachmann ist angefragt, ein Kostenvorschlag erstellt. Um die Finanzierung zu stemmen, sei an eine Art Sponsoring gedacht. „355 Euro netto kostet solch eine Maßanfertigung pro Laterne“, sagt Catharina Schedler.“ Das könnten sich mehrere Einzelhändler teilen. Schilder mit dem jeweiligen Firmenlogo sollen dann auf die Spender verweisen.“ Die Zeit drängt, denn „wir haben nur noch zwei Wochen Zeit, um den Auftrag fristgerecht zu erteilen“.

Und wenn alles gut läuft, gehen am 29. November in Kettwigs Altstadt die Lichter an – parallel zur Eröffnung des HVV-Weihnachtsmarktes. Auch mit dem Heimatverein will Catharina Schedler „in Zukunft viel enger zusammenarbeiten“.

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