Cat Carlo

Kettwigs Cat Carlo geht es von Stunde zu Stunde besser

Mittlerweile kann Cat Carlo auch das rechte entzündete Auge wieder ein bisschen öffnen.

Mittlerweile kann Cat Carlo auch das rechte entzündete Auge wieder ein bisschen öffnen.

Foto: Reiner Worm

essen-Kettwig.   Cat Carlo macht gute Fortschritte. Der Kettwiger Kater wird nicht nur TV-Star, sondern bald gibt es ein Kinderbuch, das seine Geschichte erzählt.

Die Nachricht, auf die seine vielen Fans warten: Cat Carlo von Catwig geht es von Stunde zu Stunde besser. Gut eine Woche, nachdem der Kater von Ines Gofferje gerettet wurde (diese Zeitung berichtete), schlagen alle Medikamente an. Und dass er bei dem Kettwiger Ehepaar Beatrix und Kai Höngesberg eine Pflegestelle gefunden hat, ist für den kleinen Kerl ein Glücksfall.

An diesem Freitag wird er noch einmal ordentlich gekämmt – das hat er nicht nur besonders gern, sondern das Fernsehen hat sich angesagt und will über das kleine Kettwiger Drama mit dem wahrscheinlich großen Happy End berichten.

Cat braucht viele Medikamente

Ganz gesund wird Cat Carlo wohl nie werden. Bei ihm wurde u.a. der Feline Immundefizienz-Virus (FIV) festgestellt. Doch dagegen helfen Medikamente. Viele verschiedene Mittel bekommt er derzeit, und weil die nicht gleichzeitig gegeben werden dürfen, steht Beatrix Höngesberg nachts alle zwei Stunden auf.

Cat Carlo wird übrigens nicht nur TV-Star. Die Autorin und Illustratorin Christina Groth hat für die Facebook-Seite von Cat Carlo von Catwig eine Zeichnung entworfen, die ihn so zerzaust zeigt, wie er am 1. März gefunden wurde. Und gemeinsam mit der Schriftstellerin Cora Gofferjé will sie jetzt noch ein Kinderbuch machen – mit Cat Carlo als Hauptperson. Ines Gofferjé: „Und der Verkaufserlös wird natürlich für die Behandlung des Katers verwandt.“

Die Zahl seiner Facebook-Fans wächst

Die Zahl seiner Facebook-Fans wächst übrigens ständig – bereits 248 haben sich ihm angeschlossen und erfahren auf seiner Seite alle Neuigkeiten.

Warum Cat Carlo in den ersten Tagen kaum etwas essen wollte, ist mittlerweile geklärt. „Wir haben ihn einer Kettwiger Tierärztin vorgestellt, und die hat sofort entdeckt, dass seine Mundhöhle komplett vereitert ist. Er muss höllische Schmerzen gehabt haben“, vermutet Ines Gofferjé.

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