Fahndung beendet

Nach mutmaßlichem Sexualdelikt: Gesuchter Syrer stellt sich

Der mutmaßliche Täter kam von ganz allein: Er stellte sich am späten Samstagabend der Polizei in Essen.

Der mutmaßliche Täter kam von ganz allein: Er stellte sich am späten Samstagabend der Polizei in Essen.

Foto: Foto: Thomas Nitsche / FFS

Essen/Stralsund.  Ein Syrer, dem die sexuelle Belästigung einer Zwölfjährigen in Stralsund zur Last gelegt wird, hat sich im fernen Essen der Polizei gestellt.

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Drei Tage lang suchte die Polizei einen 32-jährigen Syrer, weil dieser am Dienstagabend eine Zwölfjährige in Stralsund sexuell belästigt haben soll. Am Ende, so glaubt die Kripo in Anklam, sorgten die „gute Ermittlungsarbeit und der immense Druck durch die vom Richter angeordnete Öffentlichkeitsfahndung“ dafür, dass der Mann von sich aus aufgab: Gut 600 Kilometer vom vermeintlichen Tatort entfernt stellte sich der mutmaßliche Täter am späten Samstagabend der Essener Polizei.

Am Sonntag wurde der 32-Jährige, dessen Namen und Foto den Ermittlern bekannt war, dem Haftrichter vorgeführt. Die Tat soll er gemeinsam mit einem 16-Jährigen in einer Stralsunder Wohnung begangen haben. Der Jugendliche wurde bereits am Freitag gefasst. Weitere Details gibt die Polizei zum Schutz des Opfers nicht preis.

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