Radwege

Neue elektrische Lastenräder für die „Routen-Guides“

Die Routen-Guides Thomas Motzkat, David Simnit und Thomas Sandführ sind  mit neuen Lastenrädern unterwegs.

Die Routen-Guides Thomas Motzkat, David Simnit und Thomas Sandführ sind mit neuen Lastenrädern unterwegs.

Foto: Foto: Kerstin Kokoska

Essen.  Essens „Neue Wege zum Wasser“ sind inzwischen mehrere hundert Kilometer lang. Kontrolliert werden sie nun mit praktischen Elektro-Rädern.

Wer ihnen begegnet, wird zwei Mal hingucken. Denn mit ihren neuen Rädern fallen die „Routen-Guides“ einfach auf: Seit vier Jahren sind sie im Einsatz, inspizieren die Radwege, die seit 2006 im Rahmen des Projektes „Neue Wege zum Wasser“ entstanden sind. Nun wurden sie mit elektrischen Lastenrädern ausgestattet, die ihnen die Arbeit erleichtern werden.

Die Routen-Guides legen bis zu 70 Kilometer pro Tag zurück

Der dänische Hersteller ist bereits mit diesem Lastenrad auf deutschen Straßen unterwegs und hat sehr gute Erfahrungen damit gemacht, heißt es bei Grün und Gruga. Da in der Hauptsaison bis zu 70 Kilometer pro Tag auf zum Teil bergigen Strecken gefahren werden, ist das Rad mit einem 250 Watt starken Mittelmotor ausgestattet. Die Kraft wird über eine elektronische Elf-Gang Kettenschaltung auf die Hinterachse übertragen. Für den Motormodus kann der Fahrer verschiedene Stärken wählen von Eco über Trail bis Turbo. Damit lassen sich alle Wege in Parkanlagen gut und professionell befahren, heißt es.

Kleinere Arbeiten erledigen die Fahrer auf ihren Kontrolltouren selbst

Um das Gesamtgewicht mit Fahrer von rund 150 Kilogramm zum Stehen zu bekommen, ist das Rad mit hydraulischen Scheibenbremsen ausgestattet, wie man sie von Mountainbikes kennt. Der Rahmen ist aus Aluminium und sämtliche Einzelteile wie Schrauben, Bolzen und dergleichen aus Edelstahl.

Kleinere Arbeiten, die mit einfachen Werkzeugen zu machen sind, erledigen die Fahrer bei ihren Touren selbst. In einer abschließbaren, regenwasserdichten Box befinden sich die dafür notwendigen Utensilien. Zur Ausstattung gehört außerdem ein Mobiltelefon mit Kamera und Kartenmaterial. Größere Schäden werden von den Fahrern dokumentiert und dem Betrieb gemeldet. Zu den neuen Rädern gehört auch ein neues Outfit: Die Fahrer tragen einen Arbeitsanzug in leuchtendem Neon-Grün-Gelb, eine weiße Weste und natürlich einen Helm.

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