Wandern

Awo bietet Wandertouren in Essen und sucht Wanderführer

Das Louise-Schroeder-Sozialzentrum ist eines der Ziele bei den Wandertouren der Awo.

Das Louise-Schroeder-Sozialzentrum ist eines der Ziele bei den Wandertouren der Awo.

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Essener Norden.  Wandern vor der Haustür im Essener Norden oder über die Stadtgrenze: Ehrenamtliche Wanderführer der Awo laden ein – auch zu Ausflügen.

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Sechs Essener haben ihr Hobby zum Ehrenamt gemacht und laden nun zum Wandern ein: „Gemeinsam statt einsam“ heißt es bei der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Essen, die seit mehr als 40 Jahren kostenlose Wanderungen anbietet. Diese werden von den ehrenamtlichen Wanderführern organisiert und durchgeführt und von der Abteilung Offene Seniorenarbeit betreut. Auch im Essener Norden sind die Ehrenamtlichen der Awo im kommenden Jahr gut aufgestellt. Die Wanderleiter haben sich so einiges für 2020 ausgedacht, Interessierte können das nun im neuen Programm nachlesen.

Wanderlustige Menschen aus dem Essener Norden dürfen sich auf einige Angebote vor der eigenen Haustür und ins benachbarte Gelsenkirchen freuen. Wer möchte, kann gleich 60 Mal loslaufen, so viele Wanderungen warten insgesamt auf Neugierige, die noch ganz gut zu Fuß sind. Die Touren sind immer auf etwa zwei Stunden angelegt, manche dauern etwas länger. Eine große Auswahl an Terminen steht schon, diese werden aber im Laufe des Jahres noch durch weitere ergänzt. Außerdem enthält das Wander- und Ausflugsprogramm auch die Tagesausflüge, die mit Busunternehmen organisiert werden.

Rund um den Norden (8. Januar) und zur Exkursion über die Stadtgrenze in den Revierpark Nienhausen (19. Februar) geht es zum Beispiel mit Wanderleiterin Hannelore Beulich. Wanderleiter Günter Zahn wiederum ist auf dem Welterbe Zollverein unterwegs und steuert das Louise-Schröder-Sozialzentrum in Katernberg an (28. Januar) oder bricht auf ins Naturschutzgebiet Gelsenkirchen-Feldmark (3. März).

Ziele der Touren sind auch im Süden, Westen und Osten der Stadt

Wer andere Viertel der Stadt erkunden möchte, der findet zudem zahlreiche Angebote mit Zielen im Süden, Osten oder Westen der Stadt. Dazu zählt eine Tour durch die Stadtteile Margarethenhöhe und Bredeney (28. Januar) oder nach Steele und Horst (12. Februar). In welche Himmelsrichtung es auch geht – die ehrenamtlichen Wanderleiter versprechen abwechslungsreiche Touren. Sie laden die Teilnehmer dazu ein, Bekanntes noch einmal mit anderen Augen zu sehen sowie die schönen Seiten der Stadt Essen zu erkunden. Sie gehen mit ihrer Truppe auch auf Entdeckungsreise und wählen Routen außerhalb Essens, die dann mit dem ÖPNV angesteuert werden.

Die Angebote sind in der Regel kostenlos, nur die Fahrten in Bus und Bahn und eventuelle Eintrittsgelder müssen die Teilnehmer bezahlen. Aufwendiger im Ablauf sind die kostenpflichtigen Tagesausflüge zu weiter entfernten Zielen, bei denen ein Busunternehmen den Transport übernimmt und bei denen Programmpunkte wie Stadtrundfahrten, Führungen und auch mitunter Verköstigung beinhaltet sind.

Besuche der Rattenfängerstadt Hameln oder des Krabbenkutters

Dazu zählen die Ausflüge zum Spargelhof und die Stadttour in Kleve. Teilnehmer besuchen die Rattenfängerstadt Hameln oder beobachten das Rennen der Krabbenkutter in Neuharlingsiel, nennen die Ehrenamtliche einige Beispiele und freuen sich, wenn sie dafür zahlreiche Teilnehmer begeistern können. Wer Zeit und Interesse hat, ist auch als Wanderführer willkommen.

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