Radschnellweg RS1

Rad-Aktivisten demonstrieren für den RS1-Weiterbau

Schon 2017 protestierten Radfahrer für den Weiterbau des RS1. Getan hat sich seitdem nichts.

Schon 2017 protestierten Radfahrer für den Weiterbau des RS1. Getan hat sich seitdem nichts.

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Essen.  Wer ist zuständig? Die Verantwortlichen spielen Pingpong, kritisieren Rad-Aktivisten - und laden zum Tischtennisspiel.

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Mit einer Tischtennis-Aktion will der „Arbeitskreis Bürgerradweg“ für den zügigen Fortbau des Radschnallwegs RS1 demonstrieren. Der Arbeitskreis, zu dem auch Vertreter von Rad-Initiativen gehören, lädt am Sonntag, 16. Juni, 12 bis 14 Uhr, zum „Trassen-Pingpong“ ein. Schläger und Bälle sind mitzubringen.

Derzeit heißt es: Kein Weiterbau vor 2022

Mit dem „Pingpong“-Spiel wollen die Fahrradfreunde die Verzögerung kritisieren, unter der das Projekt RS1 seit Jahren leidet. Wann der Radschnellweg in Richtung Bochum weitergebaut wird, ist realistisch derzeit nicht abzusehen - im Moment ist von 2022 die Rede. „Die Verantwortlichen spielen Pingpong, sie schieben sich die Verantwortung für den zeitlichen Aufschub gegenseitig zu“, heißt es. Anstelle „einer konzertierten Aktion mit transparenten politischen Vorgaben werden in scheinbar beliebiger Reihenfolge Verkehrsminister Wüst, Straßen.NRW, RVR, Deutsche Bahn, Evonik oder fehlende Investoren als die jeweiligen Verzögerer präsentiert.“

Tischtennis ist Bestandteil einer Protestreihe

Tischtennis gespielt wird am derzeitigen Ende des Radschnellwegs im Univiertel, Meyer-Schwickerath-Straße, Nähe Gladbecker Straße. Mit dieser Aktion setzen die Rad-Aktivisten ihre Protest-Reihe entlang des Radschnellwegs fort: Zuvor gab es ein Trassen-Frühstück, anschließend eine Trassen-Disco.

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