Gastronomie

Nach zwei Jahren Stillstand: „Döna“ an der Rü soll öffnen

Nach fast zwei Jahren soll das neue Restaurant „Döna“ demnächst endlich öffnen.

Nach fast zwei Jahren soll das neue Restaurant „Döna“ demnächst endlich öffnen.

Foto: Jes

Essen-Rüttenscheid.  Ende 2017 begannen die Umbauarbeiten für das neue Restaurant „Döna“ an der Rüttenscheider Straße: Bald soll endlich Eröffnung gefeiert werden.

Mittlerweile hat man sich an die komplett beklebten Schaufensterscheiben schon fast gewöhnt: Mehr als zwei Jahre, nachdem das Café „Die Insel“ ausgezogen ist, soll das neue Restaurant „Döna“ demnächst endlich öffnen. Das teilte Geschäftsführer Aydin Ünver auf Anfrage mit.

„Frühestens im Dezember, spätestens im Januar“ will Ünver mit dem Konzept an den Start gehen, das den Döner von seinem reinen Imbissbuden-Image befreien soll. Eine Reihe unglücklicher Umstände hätte für die große Verzögerung gesorgt, beteuert Ünver: „Zu Beginn hat uns vor allem der Umbau viele Nerven gekostet. Da haben sich in den Katakomben noch viele Überraschungen versteckt, mit denen wir nicht gerechnet hatten.“ Etwa Putz, der von den Wänden kam. Ende 2017 hatte der Umbau des Lokals nahe der Kreuzung zur Witteringstraße begonnen.

„Döna“-Konzept soll im Erfolgsfall weiter ausgerollt werden

Parallel zu den baulichen Schwierigkeiten sei die Suche nach geeignetem Personal die größte Herausforderung gewesen. Bereits fest eingestellte Mitarbeiter seien zwischenzeitlich in Düsseldorf untergekommen, wo Ünver bereits Foodtrucks und zwei andere Gastronomie-Konzepte betreibt. „Jetzt ist aber alles unter Dach und Fach, erst in dieser Woche haben wir auch einen geeigneten Teamleiter gefunden“, sagt Ünver.

Die enorme zeitliche Verzögerung erklärt er auch mit familiären Gründen, die ihn gezwungen hätten, in diesem Jahr beruflich etwas kürzer zu treten. „Natürlich wäre es mir auch lieber, wenn wir den Laden schon eröffnet hätten. Die Mietbelastung ist schließlich nicht gering“, sagt Ünver, der selbst in Rüttenscheid lebt.

Gemeinsam mit einem deutschen Koch habe er die „Döna“-Rezepte entwickelt – samt Soßen und verschiedenen Brotsorten. „Wir erfinden den Döner ein Stück weit neu. Einmal alles und scharf wird es bei uns so nicht direkt geben“, verspricht Ünver. Der Plan sei es, das Konzept im Erfolgsfall weiter auszurollen. „Erstmal“, sagt Ünver, „bringen wir es aber in Rüttenscheid an den Start.“

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