Casting-Show

Essener Komponist hofft sein Lied im DSDS-Finale zu hören

Sein Song wird voraussichtlich am Samstag, 4. April, im Finale der RTL-Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ zu hören sein: Klaus Pelizaeus, Produzent und Komponist von Schlagermusik aus Essen-Haarzopf.

Sein Song wird voraussichtlich am Samstag, 4. April, im Finale der RTL-Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ zu hören sein: Klaus Pelizaeus, Produzent und Komponist von Schlagermusik aus Essen-Haarzopf.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Essen-Haarzopf.  Mit einem Schlager des Haarzopfers Klaus Pelizaeus hatte Mitfavorit Ramon Roselly schon in der ersten Runde die Jury um Dieter Bohlen überzeugt.

Große Freude bei Klaus Pelizaeus (67), Schlagerkomponist und Produzent aus Essen-Haarzopf: Beim Finale der RTL-Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) am Samstag, 4. April, wird Kandidat Ramon Roselly voraussichtlich noch einmal Pelizaeus’ Song „Hundert Jahre sind noch zu kurz“ singen – wenn der junge Sänger nicht gleich im ersten Durchgang ausscheidet. Mit dem für die Show ungewöhnlichen Lied nach Machart alter Schlager hatte sich der Gebäudereiniger aus Sachsen zu Jahresbeginn den Einzug in die zweite Runde gesichert.

Der Auftritt mit seinem Lied „Hundert Jahre sind noch zu kurz“ sei für die zweite Runde geplant, so der Haarzopfer Komponist, der Nachwuchssänger Ramon Roselly natürlich vom heimischen Sofa aus die Daumen drückt und auch für ihn anrufen wird. Pelizaeus hatte das Lied vor zwölf Jahren für Sänger Randolph Rose geschrieben. „Es ist schön, dass der Schlager mit diesem Lied gewürdigt wird, und nicht nur Rock- und Popsong zu hören sind“, so Pelizaeus.

DSDS-Finalist hat zwischendurch seinen Namen gewechselt

Der 26-jährige DSDS-Finalist Ramon hatte im Laufe der Show seinen Namen gewechselt. Statt unter seinem Nachnamen Kaselowsky tritt der aus einer Artisten-Familie stammende Sänger jetzt unter dem Künstlernamen Roselly auf.

Nach der Runde stehe fest, wer unter den letzten zwei Kandidaten sei. Ramon Roselly werde mit „Tränen lügen nicht“ von Michael Holm beginnen. „Wenn er nicht als Vierter ausscheidet, singt er dann noch mal meinen Song, mit dem er sich vor der Jury Dieter Bohlen, Pietro Lombardi, Xavier Naidoo, Oana Nechiti vier Ja-Stimmen für den Recall geholt hatte“, so Klaus Pelizaeus. In der Jury hatte es zwischenzeitlich einen Wechsel gegeben. Für Xavier Naidoo kam Florian Silbereisen.

Haarzopfer Komponist hofft auf einen spannenden Fernsehabend

In der letzten Runde des Wettbewerbs sollen die verbliebenen zwei Kandidaten dann einen nagelneuen Song von Dieter Bohlen intonieren. Danach werde der neue „Superstar“ gekürt, freut sich der Haarzopfer Komponist auf einen spannenden Fernsehabend.

In den letzten beiden Ausscheidungsrunden habe der junge Sachse Roselly mehr als 50 Prozent aller Anrufe erhalten und damit jeweils die beste Plazierung erzielt, hat Klaus Pelizaeus erfahren. Ramon Roselly gelte als Geheimfavorit. Sein „Bewerbungsvideo“ bei DSDS vom 2. Januar habe inzwischen bei Youtube mehr als 1,6 Millionen Aufrufe, freut sich der Komponist.

Der Schlagertitel läuft gut in den verschiedenen Ländern

Das Original von Randolph Rose, das extra noch mal nach der ersten Präsentation bei DSDS im Januar veröffentlicht wurde, stehe diese Woche in den Airplaycharts deutsch Pop konservativ (Radio-Schlagercharts) auf Platz 39, Tendenz steigend. Das Album „50 Jahre Randolph Rose“, auf dem er mit neun Titeln (von 16) vertreten sei, sei in der Schweiz, in Österreich und Deutschland hoch eingestiegen bei den iTunes-Albumcharts, in Deutschland sogar auf Platz neun, so Klaus Pelizaeus.

Schlagersänger Randolph Rose habe eigentlich so langsam seine Karriere beenden wollen, sei nun aber mit 66 Jahren noch einmal ganz aktuell. Sein Video von „Hundert Jahre“ – gedreht auf Gran Canaria – laufe ab sofort im Deutschen Musik Fernsehen.

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