Tuttmannschule

Tuttmannschule wegen Statikschaden vorübergehend geschlossen

Für den Unterricht komplett gesperrt werden, musste die Tuttmannschule in Stoppenberg. Die Immobilienwirtschaft entdeckte Schäden am Mauerwerk. Von der der Sperrung betroffen sind 318 Schüler.

Für den Unterricht komplett gesperrt werden, musste die Tuttmannschule in Stoppenberg. Die Immobilienwirtschaft entdeckte Schäden am Mauerwerk. Von der der Sperrung betroffen sind 318 Schüler.

Foto: Hendrik Schulz / WP

Essen-Stoppenberg.  Die Tuttmannschule in Stoppenberg musste von der Stadt vorübergehend geschlossen werden. Ein Statiker entdeckte eine „Setzung“ des Gebäudes.

Alarm in der Tuttmannschule in Stoppenberg: Am Gebäude an der Twentmannstraße wurden sogenannte Setzungen festgestellt. Die Schule wurde daraufhin umgehend geschlossen.

Vorangegangen waren Risse in verschiedenen Klassenräumen. Dort wurden zur weiteren Beobachtung bereits im Mai Gipsmarken angebracht, die sich offensichtlich nun verändert haben. Die Immobilienwirtschaft, die von der Schulleitung informiert worden war, überprüfte diese Gipsmarken umgehend und leitete dann weitere Schritte ein.

Ursache für Setzung des Schulgebäudes noch nicht geklärt

Um die Schadensbilder bewerten zu können, nahm die Immobilienwirtschaft umgehend Kontakt zu einem Statiker auf. Zur Überprüfung und zur Suche nach möglichen Schäden mussten im Gebäude Teile der Wandplatten und Deckenplatten geöffnet werden, damit der Statiker sich ein genaues Bild von der Situation vor Ort machen konnte.

In diesem Zusammenhang werden im Rahmen der Überprüfungen auch Brandschutz und Schadstoffvorkommen untersucht. Laut Aussage des Statikers und örtlich vorgenommener Messungen, hat sich das Gebäude erheblich gesetzt. Der Statiker vermutet Störungen im Untergrund, beispielsweise durch eine Bergsenkung, eine defekte Grundleitung oder eine Unterströmung.

Kein Unterricht für 318 Schülerinnen und Schüler

Das Gebäude an der Twentmannstraße muss vorerst geschlossen bleiben. Von der Immobilienwirtschaft beauftragte Gutachter werden am Montag, 23. September, mit ihrer Arbeit beginnen werden, um abschätzen zu können, wann die Schule wieder in Betrieb gehen kann.

Der Unterricht wird jedoch bis mindestens Mittwoch, 25. September, ausfallen. Betroffen sind alle 318 Schülerinnen und Schüler der Tuttmannschule.

Adhoc wird eine Notfallbetreuung in der Dependance der Tuttmannschule an der Grabenstraße angeboten. Gemeinsam mit der Immobilienwirtschaft sucht der Fachbereich Schule aktuell nach geeigneten Ausweichflächen und -räumen. Auch die Eltern wurden informiert und werden über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten.

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