Werdener Werbering

Werdener feiern am 1. September erstmals das Apfelfest

Rolf Sachtleben und Kirstin Drichel vom Werdener Werbering freuen sich über das Engagement so vieler Geschäfte und Händler zum Appeltatenfest – über 40 Geschäfte werden dabei sein.

Rolf Sachtleben und Kirstin Drichel vom Werdener Werbering freuen sich über das Engagement so vieler Geschäfte und Händler zum Appeltatenfest – über 40 Geschäfte werden dabei sein.

Foto: Klaus Micke

Essen-Werden.  Am 1. September dreht sich im Anschluss an die Ludgerus-Prozession alles rund um den Apfel. Das hat der Werdener Werbering geplant.

Zum Ludgerusfest ist in Werden die Appeltatenkirmes gute alte Tradition. Nun gesellt sich das Apfelfest hinzu, das der Werdener Werbering am Sonntag, 1. September, erstmalig im Rahmen eines verkaufsoffenen Sonntags organisiert.

Die Besucher sollen das Thema Apfel auf vielfältige Art kennenlernen – von Calvados und Saft über Brot bis zum Eis, vom Setzling über die Dekoration bis zur Seife.

Und die typische Werdener Appeltat darf natürlich nicht fehlen. Aber es gibt noch weit mehr, was die Organisatoren Kirstin Drichel und Rolf Sachtleben vom Werbering über das Apfelfest, das von 13 bis 18 Uhr stattfindet, zu berichten haben.

Fast jeden Tag gibt es neue Ideen

„Die Händler kommen fast jeden Tag mit neuen Aktionen und Ideen, die ihnen zum Thema Apfel, Apfelherstellung oder -verarbeitung einfallen“, berichtet Kirstin Drichel, die stellvertretende Vorsitzende des Werberings. „Zum Beispiel gibt es eine tolle Idee vom Betreiberehepaar des Schuhhauses Beitelsmann, die uns gerade ereilte. Die beiden werden Apfelbaumsetzlinge an Bauern in Äthiopien spenden. Das kann man wohl bei der Aktion ,Menschen für Menschen’ machen.“

Die Inhaberin von „Engelchen und Bengelchen“ könne dagegen leider aufgrund von Personalnot draußen nichts machen, werde aber für die Kinder Apfellutscher und eine Kleinigkeit zum Basteln für zu Hause im Laden haben, kann die Kirstin Drichel weiter berichten.

Bauer stellt Apfelsaftpresse in der Hufergasse auf

„Für die Kinder ist sicher auch die Apfelsaftpresse interessant“, sagt Rolf Sachtleben. Bauer Niko Weber vom Oberschuirshof wird sie in der Hufergasse aufstellen und den Besucher zeigen, wie frisch gepresster Apfelsaft entsteht – das Probieren natürlich eingeschlossen.

Appeltaten wird in Werden gern gebacken. Apfelkuchen in allen möglichen Variationen werden also die Bäckereien in der Werdener Altstadt anbieten, beispielsweise Holtkamp, Troll, Döbbe und Werntges. Auch im „Seizoen Wohncafé“ wird Apfelkuchen gereicht.

Appeltaten-Eis sowie alkoholische Getränke wie Cidre, Korn und Calvados werden in den gastronomischen Betrieben zu haben sein. Wer lieber Herzhaftes bevorzugt: Vor dem alten Postgebäude sorgen Verena und Gerrit Kolata mit dem Foodtruck für die Versorgung mit Currywurst und Chicken Wings. Ebenfalls mit von der Partie ist die Metzgerei Mirbach – ihr Grillstand ist in der Abteistraße geplant. Im „Schiffers“ steht auf der Mittagskarte „Himmel un Ääd“ und abends Tarte Tatin. Beim Italiener „Tombola“ wird es eine Apfelpizza geben.

Schulen im Stadtteil beteiligen sich

Beteiligt am ersten Apfelfest sind auch die Schulen im Stadtteil. In der Grafenstraße werden „Äpfel in Pop-Art“ auf Leinwänden von der Heckerschule zu bewundern sein, kündigt Rolf Sachtleben an und weiß: „Die Grundschulen aus Fischlaken und Heidhausen haben Tischläufer im Apfel-Design gebastelt.“ Diese sollen am Festtag die Tische der Cafés zieren. Die Schüler des Mariengymnasiums stellen derweil das Projekt „Serpaf“ vor.

Ob es sich auch musikalisch um den Apfel drehen wird, vermögen die Organisatoren nicht zu sagen. Fest steht jedenfalls, dass Jan Bierther und Christian Schigulski für Unterhaltung sorgen werden.

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