Citymanagerin

Buers neue Citymanagerin Aylin Gimmerthal liebt ihre Stadt

Aylin Gimmerthal ist Buers neue Citymanagerin.

Aylin Gimmerthal ist Buers neue Citymanagerin.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen-Buer.  Mit Aylin Gimmerthal übernimmt eine junge, hochmotivierte Gelsenkirchenerin den Posten der Citymanagerin in Buer. Und sie hat viel vor.

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„Mein großer Vorteil ist, dass ich die Stadt kenne und liebe und die Kommunikation meine Stärke ist. Ich bin offen und jung. Das ist es, was Buer braucht“, sagt Aylin Gimmerthal und macht gleich deutlich: Selbstbewusstsein gehört auch zu den Stärken der neuen Citymanagerin in Buer.

Die 25-Jährige sitzt im großen Raum in der Aussichtsetage der Volksbank. Um sie herum die wichtigsten Herren der Stadt. Vor einigen Tagen hat die junge Frau ihre Arbeit aufgenommen, heute wird sie offiziell vorgestellt und begrüßt. „Wir sind froh, dass wir nach einem langen Prozess eine Lösung gefunden haben, das Citymanagement in Buer zu finanzieren“, sagt Dr. Siegbert Panteleit, heute als Pressesprecher der Buer Marketing Gesellschaft Moderator der Runde.

Ein Gesicht für den Stadtteil

Er unterstreicht, die Stadt, die privaten Immobilienbesitzer und die gewerblichen Akteure in Buer zögen hier an einem Strang. „Es gab immer starke Kräfte in Buer. Was uns fehlte, war eine Stimme, ein Gesicht, das nach außen tritt.“ Mit Aylin Gimmerthal ist es nun gefunden worden.

https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen-buer/das-innenleben-der-markthalle-buer-wandelt-sich-gruendlich-id227572733.htmlDas begrüßt auch Frank Baranowski. „Erst einmal ist es gut, dass dieser Raum so voll ist, dass so viele Menschen sich für Buer einsetzen, dass es hier eng geworden ist. Das ist ein schönes Symbol“, findet der Oberbürgermeister, der Buer auf einem guten Weg sieht und an Erfolge wie die Neugestaltung der Domplatte und das Lindenkarree erinnert. „Wir haben uns als Stadt überlegt, ob nicht das Citymanagement, das im Süden gut funktioniert, nach Buer übertragbar ist. Da bedarf es einer Person, die sich täglich kümmern kann. Was im Süden recht ist, muss im Norden billig sein und ich bin froh, dass es gelungen ist, denselben Betrag wie für das Citymanagement im Süden in den Haushalt einzustellen.“

Erst Projekte sind bereits angelaufen

Ähnlich positiv betrachtet auch Stadtrat Dr. Christopher Schmitt die aktuelle Lage. „Was für ein toller Tag für Buer, dieser Hattrick an guten Nachrichten“, sagt er und meint die Erinnerung an den Gelsenkirchener Künstler Stankowski am Morgen, die Vorstellung der Citymanagerin und die noch bevorstehende Einweihung des neu gestalteten Robinienhofes am Abend.

Jetzt ist es an Aylin Gimmerthal, sich in die neuen Aufgaben zu stürzen. Die gelernte Mediengestalterin, die gerade ein Abendstudium aufgenommen hat in Betriebswirtschaft, hat, so sagt sie, ihren Traumjob inne. „Ich finde es total interessant, für die Stadt zu arbeiten, in der ich lebe. Ich habe davon gelesen und gleich gesagt: Den Job will ich machen.“ Die Arbeit habe sie schon aufgenommen. Aktuell gestalte sie Präsenzen in den sozialen Medien und eine Homepage für die Buer Marketing Gesellschaft.

Es gab viele Bewerber um die Stelle

Ihre Ziele für die nächste Zeit: „Ich will ein Bindeglied sein zwischen den Akteuren. Die große Herausforderung liegt darin, jeden zufrieden zu stellen“, sagt die Halb-Spanierin ambitioniert und hört gleich den Rat des mehr als erfahrenen kommunalen Akteurs Frank Baranowski: „Das schafft man nicht.“

Ganze 30 Menschen übrigens haben sich auf die Stelle des Citymanagers beworben. „Aus der kompletten Republik“, sagt Siegbert Panteleit, der sogleich erklärt, warum man sich für diese junge Frau entschieden hat: „Weil sie vor Tatendrang fast platzt.“ Das brauche man hier. „Und es ist ja auch kein akademischer Job. Man muss raus gehen, sprechen, klar kommen.“

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