Kontrolle

Mit 73 km/h durch 30er-Zone in Gelsenkirchen gerast

14 Temposünder erwischte die Gelsenkirchener Polizei am Eppmannsweg in Hassel. (Symbolbild)

14 Temposünder erwischte die Gelsenkirchener Polizei am Eppmannsweg in Hassel. (Symbolbild)

Foto: TOM THOENE / FFS

Gelsenkirchen-Hassel.  Das wird teuer: Mit 73 km/h fuhr ein 23-jähriger Gelsenkirchener durch eine 30er-Zone. Die Polizei erwischte noch 13 weitere Temposünder.

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Die Gelsenkirchener Polizei führte am Donnerstagnachmittag eine Geschwindigkeitsmessungen auf dem Eppmannsweg in Hassel durch. Um 17.40 Uhr passierte ein 23-jähriger Gladbecker das Einsatzfahrzeug und wurde mit 73 km/h gemessen. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt dort 30 km/h. Doch der Fahrer hatte nicht nur das Tempolimit nicht beachtet: An der Stelle wird zusätzlich durch ein entsprechendes Gefahrenzeichen auf Kinder hingewiesen.

Fahrer befand sich noch in der Probezeit

Bei der Kontrolle des Ford-Transit-Fahrers stellte sich heraus, dass er sich noch in der Probezeit befindet. Den Beamten erklärte er, dass sein Auto alt sei und er gar nicht so schnell fahren könne. Den Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren, da die Beamten von Vorsatz ausgehen. Ihm droht ein Bußgeld in Höhe von 400 Euro zuzüglich Gebühren, zwei Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat.

Die Probezeit des Mannes wird sich um zwei Jahre verlängern. Zudem muss er ein mehrtägiges Aufbauseminar besuchen, um seine Fahrtauglichkeit überprüfen zu lassen.

Polizei erwischte 14 Temposünder

Insgesamt wurden in zwei Stunden an der Messstelle 14 Fahrzeuge wegen zu schnellen Fahrens kontrolliert. Die Polizei appelliert dringend, die vorgeschriebene Geschwindigkeit zu beachten: „Wer zu schnell fährt, riskiert sein eignes und das Leben anderer Menschen. Zu hohe Geschwindigkeit ist der Killer Nummer Eins auf unseren Straßen.“

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