Marktplatz Buer

Verwaltung plant Toilettencontainer für den buerschen Markt

Der Marktplatz in Gelsenkirchen-Buer aus der Vogelperspektive. (Luftbild aus dem März 2019)

Der Marktplatz in Gelsenkirchen-Buer aus der Vogelperspektive. (Luftbild aus dem März 2019)

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Gelsenkirchen-Buer.  Zurzeit stehen auf dem Marktplatz in Buer keine sanitären Einrichtungen zur Verfügung. Verwaltung spricht von einer zeitweiligen Maßnahme.

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„Begeistert bin ich von den Plänen der Verwaltung nicht“, sagt Andreas Est (CDU). Dennoch wird Buers CDU-Chef nicht verhindern können, dass in Zukunft Toilettencontainer auf dem Markt in Buer aufgestellt werden. Das gab ihm Stadtbaurat Martin Harter jetzt auch schriftlich.

Da für die Marktbeschicker in Buer zurzeit keine sanitären Einrichtungen zur Verfügung stehen, müsse kurzfristig eine Alternative geschaffen werden. „In wiefern die bisher genutzten WCs durch den privaten Eigentümer saniert und in Zukunft wieder genutzt werden können, steht derzeit noch nicht fest“, so Harter. Entlang der De-la-Chevallerie-Straße soll jeweils ein „WC-Container für Damen und einer für Herren“ aufgestellt werden, erläuterte Siegbert Panteleit, der unter anderem im Auftrag von Gelsendienste die städtischen Märkte betreut.

Zeitpunkt steht noch nicht fest

„Ein genauer Aufstellungszeitpunkt sowie die äußere Gestaltung stehen noch nicht fest“, schreibt Harter in seiner Antwort an Est. Es handele sich hierbei zunächst um eine zeitweilige Maßnahme, die durch eine dauerhafte und gestalterisch ansprechende Lösung ersetzt werden soll. Laut Panteleit können die Toilettenwagen schnell abtransportiert und langfristig auch auf anderen Märkten eingesetzt werden. „Uns fehlen öffentliche Toiletten in Heßler und Horst-Süd“, so Panteleit.

An einer langfristigen Lösung arbeite die Verwaltung bereits. Geplant ist demnach, entlang der De-la-Chevallerie-Straße einen überdachten Korridor zu schaffen, in dem nicht nur die Toilettenanlage untergebracht werden kann, sondern auch ein Müllcontainer sowie Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und Ladestationen für E-Bikes. Auch die transportablen Marktgestelle könnten dort hinter Zum Beispiel Rolltoren versteckt werden.

„Die Bezirksvertretung Nord wird über die weitere Entwicklung informiert“, verspricht Martin Harter.

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