Konzert

Chor St. Augustinus feiert 140-Jähriges mit Turmbläsern

Der Propsteichor St. Augustinus singt am Sonntag in der Gelsenkirchener Altstadt. 

Der Propsteichor St. Augustinus singt am Sonntag in der Gelsenkirchener Altstadt. 

Foto: Thomas Nowaczyk

Altstadt.  Der Chor St. Augustinus aus Gelsenkirchen lädt am kommenden Sonntag, 13. Oktober, um 18 Uhr zur Festmesse in die Propsteikirche ein.

Wenn man seinen 140. Geburtstag begeht, dann sollte man auch kräftiger feiern. Genau das hat sich der Propsteichor Sankt Augustinus für kommenden Sonntag vorgenommen. Mit einer Festmesse erinnert der Propsteichor am 13. Oktober um 18 Uhr in der Propsteikirche an seine Gründung vor über einem Jahrhundert.

Propsteichor führt die „Turmbläser-Messe“ auf

Der Chor führt die „Turmbläser-Messe“ von Fridolin Limbacher (1914-1990) auf. Sie entstand nach alten Vorlagen aus der Frühbarockzeit. Ein ständiger Wechsel zwischen Bläsern und Chorgesang charakterisiert das Werk. Begleitet wird der Chor von dem Bläser-Ensemble „Back to Brass“. Die Musiker sind bekannt aus zahlreichen Aufführungen in der evangelischen Martin-Luther-Kirche in Bulmke.

Die Besucher werden die Eindrücke der Musik hautnah erleben können. Chor wie auch Bläser singen und spielen aus dem Chorraum der Kirche unter der Leitung von Propsteikantor Wolfgang Ballhausen. Die Chororgel spielt Julian Szewczyk. Anne Lauer, Vorsitzende des Chors, erinnert sich an einen Spruch Friedrich Schillers, der Musikfreunde zum Besuch animieren könnte: „Es schwinden jedes Kummers Falten, so lang der Lieder Zauber walten.“ Auch der Chor habe seit seiner Gründung vielen Zuhörern schon die Kummerfalten weggesungen und ihnen so manche schöne Stunden bereitet.

Anne Lauer wünscht sich mehr Mitglieder

Dass der Chor auch in Zukunft weiter Konzerte aufführen und das geistliche Liedgut pflegen kann, scheint durch eine Fusion gesichert. Heute singen die Sängerinnen und Sänger aus Kirchenchören in Bulmke (Hl. Familie), Neustadt (Liebfrauen) und Hüllen (Herz Jesu) vereint im Propsteichor.

Anne Lauer wünscht sich, noch mehr Mitglieder gewinnen zu können: „Wir wollen auch weiterhin Impulse setzen für Kreativität, musikalische Gestaltung und gemeinschaftliches Erleben.“ Ziel bliebe es, auch in den nächsten Jahren Tradition und Moderne im Musikrepertoire zu pflegen. Nach dem Gottesdienst sind alle Besucher zu einem Stehempfang unterhalb der Orgelempore eingeladen.

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