Coronavirus & Schutz

Corona: Gelsenkirchener Hochschule produziert Masken

An den Standorten der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen und Bocholt hat sich ein Netzwerk gebildet, das den Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus aufgenommen hat. Statt innovativer Technik produzieren mehrere WH-Labore nun per 3D-Drucker und Laser-Schnittmaschinen Gesichtsschutzschilder für Krankenhäuser der Region.

An den Standorten der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen und Bocholt hat sich ein Netzwerk gebildet, das den Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus aufgenommen hat. Statt innovativer Technik produzieren mehrere WH-Labore nun per 3D-Drucker und Laser-Schnittmaschinen Gesichtsschutzschilder für Krankenhäuser der Region.

Gelsenkirchen-Beckhausen  Die Westfälische Hochschule produziert Schutzausrüstung gegen Corona-Virus. In Gelsenkirchen und Bocholt entstehen Schilde fürs Gesicht.

An den Standorten der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen und Bocholt hat sich ein Netzwerk gebildet, das den Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus aufgenommen hat. Statt innovativer Technik produzieren mehrere WH-Labore nun per 3D-Drucker und Laser-Schnittmaschinen Gesichtsschutzschilder für Krankenhäuser der Region.

Die WH in Gelsenkirchen fokussiert sich dabei auf die Produktion von Schilden, die nur aus Folie und Bändern als Befestigung bestehen. „Diese Komplettschilde können wir in einem einzigen Arbeitsgang und innerhalb weniger Sekunden herstellen“, so Maximilian Czelinski von der WH im Stadtteil Beckhausen. Die ersten Exemplare seien bereits an medizinisches Personal in Essen ausgeliefert und als Lösung in Zeiten von Mangel für gut befunden worden. Die Produktion hänge jedoch davon ab, dass die benötigte PET-Folie weiterhin verfügbar bleibe, so die WH.

Über 300 Schutzscheiben schon ausgeliefert

Auch am WH-Standort Bocholt wird Corona-Schutzausrüstung für Krankenhäuser und Arztpraxen hergestellt. Um den zeitlichen Engpass der 3D-Drucker in der Produktion von Schutzscheiben zu überwinden, drucken etliche Studierende nach WH-Angaben parallel zu Hause auf ihren privaten 3D-Druckern, während sich das Hochschullabor darauf konzentriert, die Sichtscheiben zu schneiden. Inzwischen sei die Kleinserienproduktion gestartet, über 300 Schutzscheiben seien bereits geschnitten und die ersten Schutzschilde seien an Kliniken ausgeliefert worden.

Hintergrund: Die 3D-Drucker brauchen im Vergleich zu den Laserschneidemaschinen, die die Folie für die Schutzscheiben schneiden länger - dadurch kommt es zum Verzug. Das war auch der Grund, warum die WH Gelsenkirchen dazu übergegangen ist, die Schilde direkt mit Bändern ohne Stirnteil aus dem Drucker zu versehen.

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