Unterhaltung

Emschertainment will Gelsenkirchen auch im Herbst begeistern

Rudelsingen Nummer 14 und 15 in der Kaue garantiert ein volles Haus auch im zweiten Halbjahr.

Rudelsingen Nummer 14 und 15 in der Kaue garantiert ein volles Haus auch im zweiten Halbjahr.

Foto: Heinrich Jung / FFs aRCHIV

Gelsenkirchen.  Götz Alsmann und Gerburg Jahnke sorgen bei Emschertainment für gute Laune. Das Programm des zweiten Halbjahrs präsentiert auch Newcomer.

Eine positive Bilanz und eine spannende Aussicht auf die Zukunft sowie ein buntes Kaleidoskop von Veranstaltungen präsentierte Helmut Hasenkox, Geschäftsführer der Emschertainment GmbH, für das zweite Halbjahr 2019. „Unsere Spielorte sind in der ersten Jahreshälfte zu gut 90 Prozent ausgelastet gewesen, und das können wir auch für die neue Spielzeit erwarten,“ schilderte er.

Die Emscher-Lippe-Halle werde sicherlich noch für die nächsten Jahre bespielt werden, zeigte er sich überzeugt. „Auch wenn sie als Alleskönner Ende der 1970er geplant wurde und nun einfach in die Jahre gekommen ist. Richtig gut ist sie nur als Eislaufhalle.“ Probleme gebe es allein schon beim Anliefern von großer Bühnentechnik, „woanders kann man direkt in die Halle fahren.“

Emscher-Lippe-Halle kommt in die Jahre

Andererseits seien die Parkplätze und die gute Anbindung auch immer noch deutliche Pluspunkte der Halle. Dafür fehlt ein Foyer für die Besucher, gegen Hitze und Kälte ist die Konstruktion nicht gut genug isoliert.

Ins Schwärmen gerät Hasenkox allerdings bei Blick nach vorn mit der Heilig-Kreuz-Kirche in Ückendorf als weiterer Spielstätte, vielleicht schon ab 2021: „Das wird ein Juwel, ein absolutes Alleinstellungsmerkmal für Gelsenkirchen. Da werden sicher selbst prominente Künstler den Mund nicht mehr zu bekommen.“

Zunächst ist Hasenkox froh, das zweite Halbjahr mit Götz Alsmann „...in Rom“ im Musiktheater am 1. September eröffnen zu können. „Es gab immer wieder Terminprobleme, jetzt haben wir ihn nach drei Jahren wieder hier.“

Selbstläufer ist längst das „Rudelsingen“, wieder am 4. September und 13. November in der Kaue, „mit 90 Prozent Frauen im Publikum, einer mit Gitarre auf der Bühne, der die ersten drei Wörter singt, den Rest macht die Halle, ein absolutes Phänomen.“

Sein neues Programm „Ich helfe gern“ zeigt Andreas Rebers am 27. September in der Kaue, die Neue Philharmonie

Westfalen spielt am 29. September im Hans-Sachs-Haus. Zum ersten Mal in Gelsenkirchen wird Lisa Eckhart am 4. Oktober in der Kaue sein, prompt ist ihr Programm „Die Vorteile des Lasters“ schon ausverkauft. Als eine von vielen Tribute-Bands („Cover ist schlecht, Tribute ist gut“, so Hasenkox) kommt ebenfalls zum ersten Mal und in die Kaue das Michael Jackson-Tribute-Programm „Remember the time“ am 11. Oktober.

Newcomer aus Vietnam

Einen Nachholtermin hat Rainald Grebe für das Musiktheater im Revier bekommen, er spielt das „Elfenbeinkonzert“ am 19. Oktober. Das neue Programm von Wolfgang Trepper „Tour 2019“ am 25. Oktober in der Kaue ist auch schon ausverkauft, so wie am selben Ort „Die Teddy Show“ mit „Club Tour“, auch zum ersten Mal in Gelsenkirchen am 7. November.

Ein Newcomer ist am 26. Oktober in der Kaue: Tutty Tran präsentiert „Augen zu und durch“ und erzählt witzig und böse über Vorurteile über Deutsche wie Vietnamesen und vor allem von seinem Vater.

Verstärkung der besonderen Art bekommt Gerburg Jahnke am 2. November in der Emscher-Lippe-Halle, und den Platz braucht sie diesmal auch. Denn wie versprochen hat sie als Gästinnen den „DamenLikörChor“ aus Hamburg eingeladen und wird nicht nur moderieren, sondern auch singen - garantiert schlüpfrig.

Das zweite Halbjahr beschließt, wieder in der Kaue, am 16. Dezember, die Akte X-Mas, „Die Weihnachtsrevue, nach der Sie einpacken können“ mit Fritz Eckenga und Torsten Sträter.

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