Betrugsversuche

Falsche Polizisten warnen Gelsenkirchener vor Einbrüchen

Falsche Polizisten rufen Gelsenkirchener an. Die Betrüger gaben unter anderem an, einen Einbrecher festgenommen zu haben, bei dem sie eine Liste von weiteren möglichen Tatorten aufgefunden hätten.

Falsche Polizisten rufen Gelsenkirchener an. Die Betrüger gaben unter anderem an, einen Einbrecher festgenommen zu haben, bei dem sie eine Liste von weiteren möglichen Tatorten aufgefunden hätten.

Foto: Nicolas Armer / picture alliance / dpa

Gelsenkirchen.  Falsche Polizisten haben in mindestens fünf Fällen bei Gelsenkirchenern angerufen. Die (echte) Polizei warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche.

Die Gelsenkirchener Polizei warnt vor Betrügern. Wiederholt haben Gelsenkirchener seit Mittwochnachmittag wieder Anrufe von falschen Polizisten erhalten.

Bislang wurden fünf Fälle bei der Polizei angezeigt. Die Betrüger gaben unter anderem an, einen Einbrecher festgenommen zu haben, bei dem sie eine Liste mit weiteren potenziellen Tatorten aufgefunden hätten, erklärt die Polizei die Masche. Zu diesen solle dann auch die Wohnanschrift der angerufenen Person zählen.

Finanzielle Verhältnisse nie am Telefon preisgeben

„Es ist aber nicht auszuschließen, dass die Betrüger auch mit anderen Maschen versuchen, Auskünfte über Wertgegenstände und Wohnverhältnisse zu bekommen. Alle Angerufenen haben bisher richtig gehandelt. Sie beendeten das Gespräch und informierten die Polizei“, betont die Pressestelle des Präsidiums, warnt aber: „Erfahrungsgemäß ist mit weiteren Versuchen im Stadtgebiet zu rechnen. Das Telefonat sollte sofort beendet werden, sobald der Gesprächspartner eine Übergabe von Geld oder anderen Wertgegenstände fordert.“ Familiäre oder finanzielle Verhältnisse sollten niemals am Telefon preisgegeben werden. Die Polizei sollte bei verdächtigen Anrufen sofort über den Notruf 110 informiert werden.

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