Verkehr

Gelsenkirchen: Andreas Est (CDU) befürwortet A 52-Ausbau

Auf der B 224 staut sich oft der Verkehr.

Auf der B 224 staut sich oft der Verkehr.

Foto: Marcel Kusch / picture alliance/dpa

Gelsenkirchen-Buer.  Die Grünen hatten sich kürzlich gegen den A 52-Ausbau ausgesprochen. Andreas Est von der CDU Gelsenkirchen sagt, dass er das ganz anders sieht.

„Erst in der vergangenen Woche fuhr ich über die B 224 von der Essener City in Richtung Buer und habe von dort aus allein bis Bottrop eine halbe Stunde Stopp-and-Go-Verkehr erleben müssen. Insbesondere für die Anwohner der Gladbecker Straße in Essen eine unnötige Belastung mit Lärm und Abgasen. Meine Gedanken dabei: Hoffentlich wird die Verlängerung der A 52 endlich realisiert.“

Der Autofahrer, der hier so eindeutig Position bezieht, ist Andreas Est, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Gelsenkirchen-Nord. Seiner Meinung nach geht es auch darum, bereits seit vielen Jahren vorhandene Teilstücke einer Autobahn zwischen Düsseldorf und Marl miteinander zu verbinden und den schon ewig geplanten Lückenschluss einer bereits vorhanden Autobahn zu realisieren.

Est lehnt die Vorstellungen der Grünen, die A 52 nicht auszubauen, entschieden ab. Die Grünen aus den vier betroffenen Städten Gladbeck, Bottrop, Essen und Gelsenkirchen hatten sich vor zwei Wochen gemeinsam gegen den Ausbau gestellt. In Zeiten des Klimawandels sei es „merkwürdig“, über den Ausbau einer Autobahn zu sprechen, sagte Peter Tertocha, Fraktionsvorsitzender in Gelsenkirchen.

Leserkommentare (2) Kommentar schreiben