Tag der offenen Tür

Gelsenkirchen im Maßstab 1:87 – Modellbahner laden ein

Die Modelleisenbahn ist beim Tag der offenen Tür am Sonntag, 15. Dezember, in Gelsenkirchen (Stern-Schule an der Franz-Bielefeld-Straße 50) zu bestaunen.

Die Modelleisenbahn ist beim Tag der offenen Tür am Sonntag, 15. Dezember, in Gelsenkirchen (Stern-Schule an der Franz-Bielefeld-Straße 50) zu bestaunen.

Foto: Helmut Reichelt

Gelsenkirchen.  Die Modell-Eisenbahn-Freunde Gelsenkirchen laden am 3. Advent zum Tag der offenen Tür ein. Was es dort alles als Modell zu bestaunen gibt.

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Die Modell-Eisenbahn-Freunde Gelsenkirchen laden am dritten Adventssonntag, 15. Dezember, zum Tag der offenen Tür ein. Die Vereinsräume im Untergeschoss der Stern-Schule an der Franz-Bielefeld-Straße 50 (links vom Haupteingang) sind von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

„Natürlich steht für uns das Spielen mit der Modellbahn im Vordergrund, aber unsere Anlage stellt keine Fantasiewelt dar, sondern eine Erinnerung an Rotthausen, wie es in den 50er-Jahren aussah. Alle Gebäude,“ so erklärt der Vorsitzende Dieter Giersch, „wurden nach Fotos, alten Plänen oder Zeitzeugenberichten im HO-Maßstab 1:87 vorbildgetreu rekonstruiert.“

Hauptbahnhof Gelsenkirchen ist das Herzstück der Anlage

So sind im ersten Anlagenraum Dahlbusch Schacht IV und Kokerei, Straßenzüge um den Rotthauser Markt, das längst abgerissene Empfangsgebäude des Bahnhofs, die evangelische Pfarrkirche, die Hirsch-Apotheke oder die Glasfabrik zu entdecken – ein Stadtbild, welches es so heute nicht mehr gibt.

Der Hauptbahnhof Gelsenkirchen mit den langen Bahnsteiggleisen, der Güterhalle und dem Ringlokschuppen bilden das Herzstück der Anlage. Das schöne Empfangsgebäude von 1904 konnte aus Platzgründen nicht in die Anlage eingebaut werden, ist aber auf einem separaten Schaustück zu bewundern.

Ständiger Rangierbetrieb herrscht im zweiten Anlagenraum, wo die Bundesbahn-Loks der schweren Kohlenzüge abgekoppelt werden. Dieselmaschinen der Gelsenkirchener Hafenbahn befördern die Züge zu den neu gestalteten Kaianlagen, wo die Binnenschiffe auf die schwarze Fracht warten. Kleine Besucher können mit einem ferngesteuertem Kran Schrott von Güterwagen zu den Lagerplätzen umladen. Die Zeichensiedlung ist durch eine neue Straßenbahnlinie erschlossen worden, auf der bald der reguläre Betrieb aufgenommen werden soll.

Wo die „Spur-Nuller“ zu Hause sind

Im dritten Anlagenraum sind die Loks ein wenig größer. Hier sind die „Spur-Nuller“ zu Hause, hier wird im Maßstab 1:45 gefahren. Lothar Wichmann ist von dem Fahrverhalten der Spur-Null-Loks ganz begeistert, weil man mehr Eisenbahn hat, viermal so viel Volumen als bei der HO-Bahn. „Wir verlegen zunächst Schienen und Weichen“, so Wichmann, „und gehen, wenn alles funktioniert, an die landschaftliche Ausgestaltung. Wir wollen nämlich, dass wir möglichst schnell mit unseren Loks und Wagen fahren können.“

Weitere Informationen unter www.mefgelsenkirchen.de oder an den regulären Vereinsabenden mittwochs und freitags ab 19.30 Uhr.

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