Schrottimmobilien

Hauskontrollen in Gelsenkirchen: Ungeziefer und Brandgefahr

Feuchtigkeitsschäden und Ungeziefer wurden bei Hauskontrollen in Gelsenkirchen festgestellt (Symbolbild)

Feuchtigkeitsschäden und Ungeziefer wurden bei Hauskontrollen in Gelsenkirchen festgestellt (Symbolbild)

Foto: Daniel Reinhardt / dpa

Gelsenkirchen-Schalke/Rotthausen.  Die Stadt hat Häuser in Gelsenkirchen kontrolliert. In einem Fall wurde das Jugendamt alarmiert, weil verwahrloste Kinder angetroffen wurden.

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Häuser an der Achternbergstraße, Saarbrücker Straße und Gewerkenstraße hat die Stadt von ihrem Interventionsteam – besetzt von Ordnungsdienst, Baubehörde, Polizei, Feuerwehr, Arbeitsverwaltung und Familienkasse – überprüfen lassen.

Von insgesamt 67 gemeldeten Personen wurden in den Gebäuden 46 angetroffen. Durch das Jobcenter wurden zwei Fälle von Sozialleistungsmissbrauch aufgedeckt. Die Behebung festgestellter Mängel wie defekte Fenster und Feuchtigkeitsschäden wird die Wohnungsaufsicht kontrollieren. Zusätzlich werden die Eigentümer durch die Bauordnung wegen einer nicht ausreichend gesicherten Treppe und einer defekten Haustürverglasung zur Sicherung beziehungsweise Reparatur aufgefordert. Zudem müssen sie in den Hausfluren Brandgefahren beseitigen.

Taubenkot im Treppenhaus, Ungeziefer in der Wohnung

Aufgrund von Taubenkot im Treppenhaus eines Hauses wurde das Gesundheitsamt eingeschaltet. In einer Erdgeschosswohnung wurde neben einer starken Vermüllung Ungezieferbefall festgestellt. Das Jugendamt wurde verständigt, Kontrolleure hatten „Verwahrlosungstendenzen bei Kleinkindern“ festgestellt. Zwei geparkte Fahrzeuge behinderten den Verkehr. Sie wurden abgeschleppt. Insgesamt 15 Verwarnungs- und sieben Bußgelder wurden fällig wegen fehlender Umweltplaketten oder weil Fahrzeuge ohne Kennzeichen abgestellt wurden.

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