Unfallflucht

Polizei-Diensthund stellt Unfallflüchtigen in Gelsenkirchen

Ein Polizeidiensthund wie dieser hat in Gelsenkirchen einen Unfallflüchtigen gestellt und zu Boden gebracht.

Ein Polizeidiensthund wie dieser hat in Gelsenkirchen einen Unfallflüchtigen gestellt und zu Boden gebracht.

Foto: Jens Stubbe

Gelsenkirchen-Altstadt.  Polizeidiensthund Duke hat einen Unfallflüchtigen in Gelsenkirchen gestellt. Ein Sprung in den Rücken brachte den 21-Jährigen zu Fall.

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Wer glaubt, einem Diensthund der Polizei zu Fuß entkommen zu können, der glaubt wohl auch an den Weihnachtsmann. Eine schmerzliche Erfahrung hat jetzt ein 21-jähriger Gelsenkirchener gemacht.

Diensthundeführer bemerkt Raser

Am Sonntag, 8. Dezember, ist es gegen 2 Uhr auf der Dickampstraße zu einem Verkehrsunfall gekommen. Der Unfallverursacher war zuvor einem Diensthundeführer der Gelsenkirchener Polizei, der sich auf einer Einsatzfahrt befand, aufgefallen, als er mit überhöhter Geschwindigkeit die Rotthauser Straße befuhr.

Als der 21-jährige Gelsenkirchener den Streifenwagen sah, versuchte er, in die Dickampstraße abzubiegen. Dabei verlor er jedoch die Kontrolle über sein Auto, kam von der Fahrbahn ab und rutschte in die Begrenzung der Außengastronomie eines Restaurants. Anschließend flüchtete er mit seinem Fahrzeug in Richtung Innenstadt, wo er dann aber plötzlich an der Kreuzung Dickkampstraße / Hiberniastraße anhielt.

Fahrer und Beifahrer nehmen Reißaus

Bei der anschließenden Kontrolle konnte der im Fahrzeug befindliche Beifahrer fliehen. Der Fahrer versuchte die Situation auszunutzen und ebenfalls zu fliehen. Daraufhin wurde nach Androhung der Diensthund zur Fluchtverhinderung eingesetzt. Der Vierbeiner brachte den flüchtigen Täter durch einen Sprung in den Rücken zu Fall und biss ihn aufgrund von weiteren Fluchtversuchen in den Hüftbereich. Danach konnte der Tatverdächtige gefesselt und in das Polizeigewahrsam eingeliefert werden.

Blutentnahme unter Zwang

Da ein Alkoholtest positiv verlief und zudem der Verdacht des Drogenkonsums bestand wurden Blutproben angeordnet. Bei der Entnahme leistete der Fahrer jedoch Widerstand, so dass die Blutentnahmen unter Zwang durchgeführt werden musste. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Das Auto des Beschuldigten wurde sichergestellt.

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