Unerlaubte Umbauten

Poser-Kontrolle in Gelsenkirchen – Drei Autos sichergestellt

Kontrollen gegen Raser und Poser in Gelsenkirchen: Drei Fahrer musste ihre Autos an Ort und Stelle ziehen lassen.

Kontrollen gegen Raser und Poser in Gelsenkirchen: Drei Fahrer musste ihre Autos an Ort und Stelle ziehen lassen.

Foto: Polizei Gelsenkirchen

Gelsenkirchen.  Polizei und Ordnungsamt haben Freitagnacht in Gelsenkirchen 124 Autos überprüft. Drei Fahrer mussten ihre Wagen an Ort und Stelle abgeben.

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Polizei und Stadt Gelsenkirchen haben am Freitagabend an verschiedenen Stellen der Stadt 124 Autos kontrolliert. Die Beamten kontrollierten nicht nur das Tempo, sondern überprüften die Wagen auch auf "technisch nicht erlaubte Umbauten", wie es in einer Mittelung heißt. Auch die Fahrer wurden kontrolliert.

Die Großkontrollen fanden rund um den Hafen Bismarck an der Johannes-Rau-Allee, auf der Kurt-Schumacher- und der Ringstraße statt. Dabei waren auch zwei Diensthunde im Einsatz.

Vor allem abends, heißt es weiter, werde das Areal rund um den kleinen Hafen in Bismarck von "Rasern und Posern" angesteuert. Sie lassen die Motoren ihrer getunten Autos aufheulen und fahren kleine Rennen.

Das hatte zu vielen Anwohner-Beschwerden geführt. Diese Probleme, heißt es in der Mitteilung, sind bekannt und werden konsequent verfolgt. Hier die konkreten Ergebnisse der Kontrollen bis Samstagmorgen:

  • 20 Tempo-Verstöße – traurige Spitzenreiter waren zwei Raser auf der Willy-Brandt-Allee in Erle, die mit 100 bzw. 93 km/h geblitzt wurden. Elf Fahrer waren so viel zu schnell, dass es für eine Ordnungswidrigkeitsanzeige reichte.
  • Bei den Fahrzeugkontrollen stellten die Beamten 36 Verstöße fest. Drei Fahrer mussten ihre Autos an Ort und Stelle stehen lassen, weil sie wegen illegaler Um- und Einbauten nicht für den Straßenverkehr zugelassen waren. Die Beamten stellten die Wagen für weitere Ermittlungen sicher.
  • Ein Fahrer musste eine Blutprobe abgeben, da er im Verdacht stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss zu stehen.

Polizei und Stadt betonen in ihrer Mitteilung: Auch in Zukunft gibt es Kontrollen wie diese an unterschiedlichen Orten der Stadt.

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