Energiewende

Umweltgerechte Elektromobilität durch Brennstoffzellen

Staatssekretär Christoph Dammermann (l.) informierte sich an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen über die neuesten Entwicklungen von Wasserstoffenergiesystemen sowie der Wasserstofftechnik und -speicherung. Prof. Dr. Michael Brodmann (r.), Direktor des Energieinstituts an der Westfälischen Hochschule, zeigte Dammermann auf seinem Rundgang durch die Labors unter anderem den modularen Aufbau und die Leistungsfähigkeit der Technik.

Staatssekretär Christoph Dammermann (l.) informierte sich an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen über die neuesten Entwicklungen von Wasserstoffenergiesystemen sowie der Wasserstofftechnik und -speicherung. Prof. Dr. Michael Brodmann (r.), Direktor des Energieinstituts an der Westfälischen Hochschule, zeigte Dammermann auf seinem Rundgang durch die Labors unter anderem den modularen Aufbau und die Leistungsfähigkeit der Technik.

Foto: Foto: WH/MV

Gelsenkirchen.  Die Westfälische Hochschule stellt neue Entwicklungen vor. Neue Prüfstelle für Wasserstoffenergiesysteme wurde in Betrieb genommen.

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„Wasserstoff ist zentraler Bestandteil im Energiesystem der Zukunft“, so lautet das Fazit von Christoph Dammermann, Staatssekretär vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Dammermann informierte sich an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen über die neuen Entwicklungen von Wasserstoffenergiesystemen.

Die E-Mobilität scheint der umweltgerechte Ersatz für Verbrennungsmotoren zu sein, allerdings spielt es auch eine Rolle, wo die Energie herkommt. Einen nachhaltiger Beitrag dazu könnte die Nutzung von Wasserstoffantrieben sein. Dabei werden Fahrzeuge mit Wasserstoff, welcher vorher aus regenerativen Energiequellen gewonnen wurde, betankt. In Brennstoffzellen wird dann aus dem Wasserstoff elektrische Energie gewonnen. Als Abgas entsteht dann nur Wasserdampf.

Seit 15 Jahren forscht und untersucht die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen an Elektrolyseursystemen, die Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufspalten. Prototypen zu diesen Elektrolyseuren wurden in den vergangenen Jahren immer kompakter, effizienter und modularer.

Betriebsdruck im Tank von Pkw liegt zurzeit bei etwa 700 Bar und bei Bussen bei 350 Bar

„Mit der Hochdrucktechnik wird es bald möglich, Elektrofahrzeuge einfach und effizient mit Wasserstoff für einen Brennstoffzellenantrieb zu befüllen. Denn der Betriebsdruck im Tank von PKWs liegt zurzeit noch bei etwa 700 Bar und bei Bussen je Tank bei 350 Bar. Dies ist nötig, damit genügend Wasserstoff getankt werden kann, um eine hohe Reichweite mit den Fahrzeugen zu erzielen“, erläutert Prof. Dr. Michael Brodmann, Direktor des Energieinstituts an der Westfälischen Hochschule und Vizepräsident für Forschung und Entwicklung. Seit kurzem haben die Forscher der Westfälischen Hochschule Zugriff auf einen neuen Prüfstand für Wasserstoffenergiesysteme. Hier soll es möglich sein, Elektrolyseursysteme mit einem Betriebsdruck von 100 Bar zu testen.

Weitere Infos gibt es unter: www.w-hs.de

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