Kfz-Werkstatt

Explosion in Werkstatt: Polizei Gelsenkirchen findet Ursache

Bei einer Explosion in einer Kfz-Werkstatt in Gelsenkirchen haben sich sechs Menschen gerade noch rechtzeitig retten können. Jetzt steht die Ursache für das Unglück fest.

Bei einer Explosion in einer Kfz-Werkstatt in Gelsenkirchen haben sich sechs Menschen gerade noch rechtzeitig retten können. Jetzt steht die Ursache für das Unglück fest.

Foto: Foto: Nikos Kimerlis

Gelsenkirchen.  Bei einer Explosion in Gelsenkirchen haben sich sechs Menschen gerade noch rechtzeitig retten können. Jetzt hat die Polizei den Fall aufgeklärt.

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Sechs Menschen haben sich bei einer Explosion einer Kfz-Werkstatt an der Kanalstraße im Stadtteil Gelsenkirchen-Bismarck gerade noch rechtzeitig retten können. Jetzt haben die Ermittler der Kriminalpolizei den Fall aufgeklärt.

Unglück geht auf Missgeschick beim Bohren an Karosserie zurück

Wie die Befragung der Mitarbeiter ergeben hat, gehen Explosion und Vollbrand des Betriebes am vergangenen Donnerstag, 14. November, auf eine missglückte Reparatur gegen 15.10 Uhr an einem Auto zurück. „Versehentlich wurde an einem Wagen der Gastank angebohrt“, sagte Polizeisprecher Thomas Nowaczyk.

Zu dem Zeitpunkt waren zwei Personen in der Werkstatt, ein Kfz-Meister und ein Auszubildender. Im Nebengebäude waren vier weitere Personen. Als der erfahrene Autoexperte das gefährliche Missgeschick und die drohende Gefahr sah, hat er blitzschnell geschaltet, Alarm geschlagen und sich mit dem Lehrling ins Freie gerettet. Sein Notruf erreichte auch die anderen Mitarbeiter, die sich keine Sekunde zu spät ins Freie retteten. Denn kurz darauf gab es einen gewaltigen Knall, schleuderte die Druckwelle Teile des Blechdaches und der Giebelwände meterweit durch die Luft.

Einige Trümmerteile landeten sogar auf dem nahe gelegenen Consol-Gelände. Zum Glück saßen auf den Sitzbänken, neben denen deformierte Blechteile einschlugen, keine Menschen oder waren Spaziergänger auf dem nahen Weg und der Wiese unterwegs.

Azubi mit leichten Verbrennungen, ein Hund tot

Der Auszubildende erlitt leichte Verbrennungen an den Unterarmen, die im Krankenhaus behandelt wurden. Auch einer von zwei Hunden kam mit dem Leben davon. „Der andere Hund ist leider tot“, sagte Polizeisprecher Thomas Nowaczyk.

Das hatten die Mitarbeiter des Kfz-Betriebes nach Aussage der Feuerwehr schon am Donnerstag befürchtet. Denn der Vierbeiner soll geräuschempfindlich gewesen sein, sich „bei Krach stets in seinen Zwinger zurückgezogen“ haben, wie Feuerwehrsprecher Carsten Jost erklärte.

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