Coronavirus

Corona: Stadt verhängt 15 Bußgelder wegen Versammlungsverbot

So soll es sein: Lisa Krawietz und Jochen Valtink finden bei ihrer Kontrolle an der Berliner Straße einen leeren Spielplatz vor. 

So soll es sein: Lisa Krawietz und Jochen Valtink finden bei ihrer Kontrolle an der Berliner Straße einen leeren Spielplatz vor. 

Foto: NN / Stadt Gladbeck

Gladbeck  Die meisten Gladbecker halten sich an das Versammlungsverbot. Der Ordnungsdienst musste aber seit Sonntag schon 15 Bußgelder verhängen.

Seit Sonntag herrscht auch in Gladbeck ein strenges Ansammlungsverbot. Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen, die nicht zu einer Kernfamilie gehören, sind ab sofort untersagt. Die meisten Gladbecker halten sich an diese Verfügung. Es gibt aber auch Unbelehrbare, so dass die Behörden schon 15 Strafen verhängen musste.

„Insgesamt haben wir bisher weder im Nordpark noch anderswo Menschenmassen gesichtet. Ganz im Gegenteil, generell stellen wir fest, dass sich die Menschen überwiegend an die Regeln halten“, zeigt sich Ordnungsamtsleiter Gregor Wirgs zufrieden. Doch auch wenn die Lage insgesamt ruhig ist, kontrollieren die Stadt Gladbeck und die Polizei regelmäßig das Stadtgebiet und greifen bei Verstößen entsprechend durch. Ergebnis: Die ersten 15 Bußgeldbescheide in Höhe von jeweils 200 Euro gehen an Unbelehrbare, die sich nicht an die Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gehalten haben.

Fünf Bußgelder wurden im Skatepark ausgesprochen

Drei Bußgelder aufgrund des Verstoßes gegen das Ansammlungsverbot mussten im Nordpark ausgesprochen werden, fünf weitere folgten am Skaterpark und sieben an der Steinstraße. Acht Mal wurde der Kommunale Ordnungsdienst tätig, sieben Mal die Polizei. Die Ordnungsbehörden bitten trotz eigener Kontrollen darum, bei Verstößen gegen die Auflagen zum Corona-Schutz und dem Ansammlungsverbot die KOD-Hotline unter Tel. 02043 / 99-2888 bzw. nach 20 Uhr auch die Polizei über 110 anzurufen.

Darüber hinaus seien auch Mitarbeiter des Jugendamtes und anderer städtischer Dienststellen im Einsatz, um die Einhaltung der Verbote zu kontrollieren und zu informieren, so die Verwaltung. Vor allem den geschlossenen Spielplätzen statteten die Kolleginnen und Kollegen regelmäßige Besuche ab. Sie werden dabei von den Kooperationspartnern der offenen Kinder- und Jugendarbeit, wie den Falken und der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde, unterstützt.

Positive Resonanz vieler Bürger auf die Kontrollen

Dieses Vorgehen stoße bei vielen Gladbeckerinnen und Gladbeckern auf positive Resonanz: „Die Menschen, die sie unterwegs antrafen, haben sich häufig sogar dafür bedankt, dass Kontrollen durchgeführt werden“, berichtet Gregor Wirgs. Insgesamt sind mehr als 30 Mitarbeiter der Stadtverwaltung in die Kontrollen eingebunden.

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