Jubiläum

Das Wochenende in Gladbeck steht ganz im Zeichen der Kunst

“Erstarrung“ ist der Titel dieses Bildes (Öl auf Leinwand) von Andrea Lehmann, das ebenfalls am Sonntag in der Neuen Galerie Gladbeck zur Versteigerung steht. Aufgerufen wird ein Startgebot von 500 Euro.

“Erstarrung“ ist der Titel dieses Bildes (Öl auf Leinwand) von Andrea Lehmann, das ebenfalls am Sonntag in der Neuen Galerie Gladbeck zur Versteigerung steht. Aufgerufen wird ein Startgebot von 500 Euro.

Foto: Neue Galerie Gladbeck

Gladbeck.  Mit einem Festakt und einer Kunst-Auktion feiert die Neue Galerie Gladbeck zehnten Geburtstag. Zur Versteigerung kommt Sternekoch Björn Freitag.

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Das kommende Wochenende steht ganz im Zeichen der hochkarätigen zeitgenössischen Kunst: Seit zehn Jahren gibt es die Neue Galerie Gladbeck nun schon. Und das wollen die Mitglieder des Fördervereins der Galerie gebührend feiern – mit einem Festakt am Freitagabend und einer Matinee und anschließender Benefizauktion am Sonntag.

Sternekoch Björn Freitag wird vier Kunstwerke versteigern

Die Vorbereitungen für das große Festwochenende laufen so kurz vor dem Termin natürlich auf Hochtouren. In der Galerie im Rathauspark treffen die von den Künstlern gespendeten Arbeiten für die große Auktion ein.

Und Kurator Gerd Weggel kann immer mehr Häkchen an die einzelnen Posten auf seiner To-do-Liste machen. Hinter den Namen von Björn Freitag beispielsweise – denn nun steht endlich fest, dass der Sternekoch aus Dorsten am Sonntag bei der Auktion mit dabei sein wird. Björn Freitag ist Mitglied im Galerie-Verein. Als Freund der zeitgenössischen Kunst wird der Dorstener bei vier Werken als Auktionator fungieren.

Auch Bürgermeister Ulrich Roland wird den Auktionshammer schwingen. Vier Werke wird auch er aufrufen. Sie alle stehen in einem besonderen Bezug zu Gladbeck – wie zum Beispiel das Bild der Gladbecker Künstlerin Judith Samen. Für den Großteil der zu versteigernden Werke aber zeichnet Gerd Weggel selbst verantwortlich. Er bringt schließlich auch schon die Erfahrung aus den beiden vorherigen Auktionen der letzten Jahre mit.

Rose Wylie, SEO, Paul Schwer - viele große Künstler haben ein Werk für die Auktion gespendet

Insgesamt haben über 60 zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler, die alle schon einmal in der Gladbecker Galerie ausgestellt haben, dem Förderverein ein Werk für die Benefiz-Auktion im Jubiläumsjahr zur Verfügung gestellt. Darunter so große Namen wie Rose Wylie, Leiko Ikemura, Paul Schwer, Johannes Brus, SEO und Nicola Samori, um nur einige zu nennen.

Online kann man die Bilder und Objekte bereits seit einigen Wochen auf der Homepage der Neuen Galerie Gladbeck einsehen und auch für das Kunstwerk seiner Wahl ein Gebot abgeben. „Davon haben Kunstinteressierte auch schon rege Gebrauch gemacht. Es sind bereits Gebote aus ganz Deutschland eingegangen“, sagt Gerd Weggel.

So richtig Fahrt aufnehmen, davon ist er fest überzeugt, wird das Ganze allerdings erst bei der Auktion am Sonntag, wenn die Bieter die Werke so richtig auf sich wirken lassen können. Oder auch bereits am Samstag, wenn Interessierte in der Zeit von 12 bis 17 Uhr in der Neuen Galerie einen Blick auf die Objekte werfen können. Die große Auktion am Sonntag, 11. November, beginnt um 11 Uhr. Die Matinee startet eine Stunde vorher.

Der Festakt findet am Freitag ab 19 Uhr in der Neuen Galerie Gladbeck statt

Natürlich steht das Jubiläumswochenende vor allem im Zeichen der zeitgenössischen Kunst. Aber es wird auch gefeiert. Der Festakt zum Zehnjährigen findet am Freitag, 8. November, ab 19 Uhr in der Galerie im Rathauspark statt. Zu den Gästen gehört unter anderem auch Regierungspräsidentin Dorothee Dorothee Feller (Bezirksregierung Münster) und Christoph Tannert vom Künstlerhaus Bethanien in Berlin, zu dem bereits seit Jahren ein enger Kontakt besteht.

An diesem Abend will der Förderverein auch erstmals das Buch zum Jubiläum der Galerie vorstellen. In dem Buch, dessen Druck durch die Benefiz-Auktion refinanziert werden soll, sind alle Künstlerinnen und Künstler aufgeführt, die bereits in der Neuen Galerie ausgestellt haben. Ausgehend vom Zeitpunkt ihrer Schau in Gladbeck wird geschildert, wie ihr künstlerischer Weg seitdem weiter verlaufen ist.

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