Amtsgericht

Gladbeck: Haftbefehl nach Schüssen auf SEK-Beamten

Spezialeinsatzkräfte der Polizei haben das Haus des tatverdächtigen Bosniers in Gladbeck gestürmt, dabei fielen Schüsse.

Spezialeinsatzkräfte der Polizei haben das Haus des tatverdächtigen Bosniers in Gladbeck gestürmt, dabei fielen Schüsse.

Foto: Lutz von Staegmann / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Nach der Festnahme in Gladbeck: Der Haftrichter sieht den Verdacht des versuchten Totschlags und Verstoßes gegen das Waffengesetz als begründet an.

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Nach den Schüssen auf SEK-Beamte in Gladbeck am Mittwochmorgen, wurde jetzt auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den 51-jährigen Tatverdächtigen erlassen.

Das Amtsgericht Gladbeck sah den Verdacht des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz als begründet an. Der 51-Jährige Roma soll in Anwesenheit seiner Frau und Kinder auf das Spezialeinsatzkommando geschossen haben, als dieses seine Wohnung an der Eikampstraße nach Waffen durchsuchen wollte. Ein dabei getroffener SEK-Mann wurde nur leicht verletzt, da die von ihm getragene Schutzweste die Kugel abfing.

Nachbarn schilderten der WAZ, dass Clan-Rivalitäten, undurchsichtiger Autohandel sowie andere Geschäfte für die Razzia bei der polizeibekannten Familie gesorgt haben könnten. Die Staatsanwaltschaft machte zu den konkreten Hintergründen des Einsatzes noch keine weiteren Angaben.

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